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c't special 03/2006 Mobil |
Programme auf der
DVD Dieses Heft bieten wir leider nicht mehr an. |
Natürlich schmökern wir alle lieber auf dem Sofa. Aber manchmal ist kein Schmöker zur Hand, wenn wir etwa auf Geschäftsreise im Hotelzimmer nur die Bibel finden. Oder wir suchen lediglich einen bestimmten Begriff, ein bestimmtes Zitat. Oder wir arbeiten in Schule und Studium intensiv mit den Texten. In allen diesen Fällen hilft die renommierte Reihe Digitale Bibliothek, die hunderte Titel aus den Bereichen Belletristik und Sachbücher in elektronischer Form umfasst.
Auf der Heft-DVD befinden sich Romane, die besonderes Lesevergnügen versprechen: deutsche Literatur von Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Viele Klassiker sind dabei: Schimmelreiter, Werther, Wilhelm Meister, Effi Briest, Lenz, Die Judenbuche oder Der Prozess. Aber auch weniger Bekanntes wie Belphegor (Wezel) oder Wally, die Zweiflerin (Gutzkow).
Alle Werke sind unter der einheitlichen Oberfläche der Digitalen Bibliothek zusammengefasst, die Studium und Recherche äußerst komfortabel macht. Neben den 100 Romanen und Erzählungen lassen sich auch zusätzlich gekaufte Werke integrieren und im Volltext oder mit komplexeren Recherchestrategien durchsuchen.
Die der DVD beiliegende mobile Wikipedia- Version 1.8 (basierend auf dem Datenbestand vom 20. März 2006) enthält zirka 360 000 Beiträge zu über 540 000 Stichworten. Einschränkungen: Es fehlen Bilder, und es ist (noch) nicht möglich, die Wikipedia als Wörterbuch zu nutzen. Zur Nutzung auf einem PDA (Palm OS, Pocket PC etc.) benötigt man eine Speicherkarte mit mindestens 1 GB Speicherplatz und zum Lesen den Mobipocket- Reader, der als kostenloser Download auf www.beam-ebooks.de/lesesoftware/ bereit steht. Zur Online-Version eines Beitrags gelangt man, indem man http://de.wikipedia.org/wiki/NAME (wobei NAME durch den jeweiligen Titel des Artikels ersetzt werden muss) in seinen Browser eingibt. Hat das eigene Lesegerät einen Internetzugang, lässt sich der zu Beginn eines jeden Artikels gesetzte Link zu Wapedia nutzen. Mobipocket wechselt dann automatisch zum Browser und ruft den Artikel in der Wapedia auf. Vorteil der Onlineversion sind die dort enthaltenen Bilder sowie weiterführende Infos. Es ist ferner möglich, Beiträge zu ergänzen oder abzuwandeln.
Ob Desktop oder Notebook: Auf den meisten Computern gibt es Daten oder Programme, die nicht jeder sehen soll. Steganos Safe 7 schafft eine komfortable Privatsphäre und einen Datensafe für unterwegs.
Ein solcher Safe erscheint dabei im Windows Explorer wie ein externes Laufwerk. Der Anwender darf vier davon einrichten und für jedes das Fassungsvermögen bestimmen, zusammen maximal 256 GByte. Anschließend legt er dort seine Programme und privaten Informationen wie Briefe, Passwörter, PINs und TANs ab. Die Programme lassen sich natürlich nur bei geöffnetem Safe ausführen. Mit einem Klick verschwinden sie genau wie die Daten im Safe – sie sind sicher verschlüsselt (128 Bit AES), die Laufwerke sind nicht mehr im Explorer sichtbar. Selbst im Falle eines Systemabsturzes und bei geöffnetem Safe wird nichts unverschlüsselt bleiben.
Um den Safe zu öffnen, ist ein Master- Passwort nötig. Bei seiner Festlegung assistiert das Programm, indem es vom Anwender vorgeschlagene Zeichenfolgen in punkto Sicherheit bewertet.
Ein „Portable Safe“ ermöglicht es zudem, sensible Daten und Programme auf mobilen Datenträgern wie DVD-ROMs und USB-Sticks zu verschlüsseln; sie stehen anschließend ausschließlich für lesenden Zugriff zur Verfügung. Die Maximalgröße von 4,7 GByte dürfte dabei im Normalfall ausreichen. Zum Öffnen des transportablen Safes genügt ein Passwort, egal auf welchem Computer – vor allem muss kein Programm installiert werden.
Auf der Heft-DVD befindet sich die Vorversion zu der aktuellen, rund 30 Euro kostenden Version 8.
Wer seine sensiblen Daten lieber auf dem PocketPC herumträgt, sollte einen Blick auf das Programm visKeeper werfen. Statt ein Passwort einzutippen, kann er dann auf markante Punkte eines Fotos klicken.
Beim Start des Programms ist auf dem PDA-Display ein Foto dreier Delfine zu sehen. Wer die Schnauzen von links nach rechts antippt, kommt an die Daten. Etwas mehr Mühe sollte sich der Anwender schon machen, um seine privaten Daten zu schützen. Er darf ein beliebiges Bild einsetzen und als Masterpasswort eine Reihe von Punkten auf diesem Bild definieren. Wer diese Punkte nicht in der richtigen Reihenfolge antippt, kommt nicht an die Daten.
Beliebige Kategorien und Unterkategorien für schutzbedürftige Informationen lassen sich einrichten; jede Kategorie enthält Datensätze mit selbst gewählten Feldern. Die Bedienung erklärt sich weitgehend selbst, sodass die Hilfefunktion mit einer Seite auskommt. Ein komplettes Handbuch steht auf der Website zum Download zur Verfügung.
Zwei Duden-Bände bietet die Heft-DVD und bedient dabei die unterschiedlichsten PDAPlattformen: Pocket PC, Palm OS und verschiedene Symbian-Versionen.
„Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.“ Neben diesem Zitat des englischen Dramatikers John Osborne finden sich im Duden-Band „Zitate und Aussprüche“ rund 7500 weitere, die zum Teil nach Sachgebieten geordnet sind. Die anderen stehen in einer Art Herkunftswörterbuch und umfassen so universell einsetzbare Wendungen wie „Wo laufen sie denn?“, „Schaun mer mal“ oder das Beckersche „Ich bin drin“.
Auf dem Weg zum Vortrag lässt sich dieser also noch schnell durch passende Zitate aufpeppen. Führt der Weg zum Kreißsaal, kommt der Vornamen-Band zum Einsatz: Herkunft und Bedeutung, bekannte Träger, Kurz- und Koseformen finden sich zu den alphabetisch sortierten Namen, die selbst im deutschen Sprachraum eine Menge an Überraschungen zu bieten haben: Eine Neelkea oder ein Odilo fallen bereits im frühesten Kindesalter als etwas Besonderes auf.
Es handelt sich bei den Duden-Programmen um aktuelle Vollversionen, die sonst rund 20 Euro (Zitate) beziehungsweise 13 Euro (Vornamen) kosten. Um eine Seriennummer zu erhalten – sie muss vor dem ersten Start eingegeben werden – ist lediglich eine kostenlose Registrierung erforderlich. Für jeden registrierten Benutzer gibt es 30% Rabatt beim Kauf jedes weiteren Dudentitels.
Alle Duden-Bände stehen unter einer gemeinsamen Oberfläche zur Recherche zur Verfügung. Zunächst wählt der Anwender den Band, in dem er recherchieren möchte. Anschließend kann er die Einträge durchblättern, nach Stichworten suchen oder eine Volltextsuche starten, wobei er die Suche nach Wortteilen ausschließen und auf der angegebenen Groß- und Kleinschreibung bestehen kann. Gibt er mehrere Wörter ins Suchfenster ein, so werden automatisch nur solche Treffer angezeigt, in denen alle Suchwörter (an beliebiger Stelle) vorkommen.
Sieben Sprachen auf einen Streich: Mit den TrueTerm-Wörterbüchern kommt der PDABesitzer ziemlich weit. Die wichtigsten Weltsprachen sind dabei. Auf Wunsch installiert sich TrueTerm mit zweisprachigen Wörterbüchern in Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch und Spanisch. Dafür schlagen pro Sprache rund zwei MByte (Pocket PC) beziehungsweise 900 KByte (Palm OS) zu Buche – die Pocket-PC-Version umfasst zudem Aussprache- Angaben. Wem sieben Sprachen noch nicht reichen, der kann sich unter der True- Term-Oberfläche weitere ein- oder zweisprachige Wörterbücher installieren, die es unter www.trueterm.de auch als Downloadversion gibt. Dort stehen ferner Fassungen für Epoc und Nokia 9200-20 zur Verfügung.
Die TrueTerm-Basissoftware liegt den Wörterbüchern in Version 3.0 (Pocket PC) beziehungsweise 2.0 (Palm OS) zu Grunde. Bei der 3er-Version besteht beispielsweise zusätzlich die Möglichkeit, Dateien mit eigenen Wortlisten zu importieren, anstatt die Wortpaare nur einzeln einzugeben.
Nicht nur Software, auch ein E-Book im PDF-Format findet sich auf der Heft-DVD. Mit zehn Workshops auf 360 Seiten hilft das Buch Netzwerk-Einsteigern, mobiler zu werden, indem sie drahtlos online gehen.
Das 2005 erschienene, als E-Book sonst 12,95 Euro teure Werk eignet sich sowohl für Anwender auf der Suche nach einer schnellen Standardlösung als auch für die, die es genauer wissen wollen. Die Eiligen stürzen sich auf das Einstiegskapitel „Wireless LAN in 10 Minuten“ und erfahren die wichtigsten Sachverhalte zu den Themen Kaufentscheidung, Aufstellen, Anschließen, Testen, Router einrichten und Sicherheit aktivieren. Dort lesen sie etwa, dass schnellere WLANs nicht unbedingt schnelleres Surfen ermöglichen und schulen so eine kritische Kaufentscheidung.
Wer nach Hintergrundwissen verlangt oder komplexere Aufgaben lösen möchte, ist mit den nachfolgenden zehn Workshops bestens bedient. Themen wie „Große Netze mit Access Points“, „Dateien und Drucker im Netzwerk“ oder „Hotspots“ behandelt der Autor Thomas Köhre in verständlicher Sprache und setzt viele Abbildungen ein. Sein neuestes Werk „Wireless LAN & DSL“ (ISBN 3-8272-4041-5) ist ebenfalls im Verlag Markt+Technik erschienen.
Das komfortabel zu bedienende Programm läuft unter PocketPC, Palm OS und Symbian und lässt sich auch von anderen Anwendungen aus starten.
Beim näheren Hinsehen zeigt sich, dass SlovoEd tatsächlich die wichtigsten Begriffe der Alltagssprache kennt, allerdings mit relativ wenigen Wortbedeutungen. Das fördert die Übersicht beim schnellen Nachschlagen unterwegs, führt aber natürlich auch dazu, dass seltener auftretende Verwendungsweisen eines Stichworts ignoriert werden.
Wer mehr Stichwörter oder andere Sprachen braucht, findet auf der Website über 150 Wörterbücher zum Download, die sich modular ergänzen lassen. Fürs Englische stehen dort drei Wörterbuch-Datenbanken unterschiedlicher Hersteller bereit, die jeweils noch deutlich mehr Stichwörter bereitstellen. Soundfiles, die den Stichwortbestand teilweise vertonen, sind ebenfalls erhältlich. Bei knappen PDA-Hauptspeicher , können Module auch von Speicherkarten aus arbeiten.
Die englische Umgangssprache und interkulturelles Know-how für Geschäftsreisende vermittelt dieses E-Book im Mobipocket-Format für alle gängigen PDA-Betriebssysteme. Auch auf dem Desktop-PC ist es lesbar.
Wenn Engländer den Mittelfinger über den Zeigefinger legen, drücken sie in Wirklichkeit die Daumen. Mrs und Miss sollte man am besten dauerhaft durch das neutralere Ms ersetzen. Solche Ratschläge für Reisende in englischsprachige Länder finden sich in großer Zahl in diesem Führer. Dazu bietet er Wortschatz und Redewendungen für wichtige geschäftliche Sprechanlässe: Begrüßen, Wünsche äußern und auf sie reagieren, sich vorstellen, Interesse zeigen, sich entschuldigen und so weiter. Dabei berücksichtigt der Reiseführer gegebenenfalls auch landestypische Unterschiede. In den USA und speziell in Australien pflegt man seine Meinung offener und direkter zu äußern.
Der mit vielen Funktionen ausgestattete Mobipocket Reader ist für Pocket PC, Windows Mobile, Palm OS, Symbian und RIM OS (BlackBerry) umsonst unter www.mobipocket.com erhältlich.
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