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c't special 01/2009 Digitale Fotografie |
Auf der Heft-DVD Dieses Heft bieten wir leider nicht mehr an. Aktuelle Sonderhefte finden Sie hier. Gutscheinaktionen: |
digitale Kameras verleiten geradezu, mit flächendeckenden Salven statt mit Einzelaufnahmen zu arbeiten – in der Hoffnung, zumindest einige brauchbare Treffer zu haben, denn kaum ein anspruchsvolles Bild gelingt auf Anhieb. Und selbst das bedarf zumeist der digitalen Nachbearbeitung, die deshalb in diesem Heft großen Raum einnimmt.
Zum Beispiel kann die vom Vordergrund bis ins Unendliche durchgehende Schärfe – an sich einer der Vorteile digitaler kompakter Kameras – so geändert werden, dass der Hintergrund unscharf zurücktritt, um dem Hauptmotiv die Bühne zu überlassen. Das gelingt nur mit speziellen Masken, die Schärfe und Unschärfe gezielt dorthin bringen, wo sie sein sollen. Sogar flaue, kontrastarme Motive lassen sich in der Nachbearbeitung zu detailreichen, farbintensiven Bildern auffrischen, wie im Beitrag auf Seite 64 zu lesen.
Die Werkzeuge dazu könnten unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite gibt es Photoshop, das in der Hand des Profis ein mächtiges Werkzeug und zumeist das Mittel der Wahl darstellt – für Versionen bis 1000 Euro nichts für den privaten Anwender. Die Alternative kostet gar nichts: GIMP, das freie Bildbearbeitungsprogramm, ist für alle großen Betriebssysteme verfügbar.
Ausgewiesene Experten zeigen in Wort und Bild, was man mit dem in der Handhabung zunächst ungewohnten GIMP kreativ anstellen kann. Die Ergebnisse finden Sie in einem über 40-seitigen Workshop sowie in zwei Video-Tutorials. Damit Sie umgehend ausprobieren können, was die Fachleute vorschlagen, gibt es GIMP-Versionen für Windows und Mac OS auf der Heft-DVD – zusammen mit Hilfsprogrammen.
Doch erst kommt die Aufnahme, dann die künstlerische Bildgestaltung, und dazu braucht man die geeignete Kamera – gleichermaßen passend fürs Budget wie für die eigenen Anforderungen. Mit Tests und Beratung auf insgesamt 34 Seiten helfen wir, aus dem Überangebot die richtige Digitalkamera auszuwählen, ganz gleich, ob es die hemdtaschenkompatible Kompakte oder die Spiegelreflexkamera für den ambitionierten Fotografen sein soll. Mit dabei ist eine Neuentwicklung: eine Spiegelreflex-Kamera ohne Spiegel, dafür mit elektronischem Sucher.
Trotz des hochkarätigen Kamera-Angebots wollen wir eine Lanze für die Handy-Knipsen brechen. Handy-Fotos sind meist schlecht belichtet, unscharf, verrauscht, schwammig und verwackelt. Solch unscheinbare Fotos zeigen ihre Reize, indem man Bildfehler, zum Beispiel hässliche JPEG-Artefakte, gestalterisch nutzt. Wie das geht, demonstriert Ralph Altmann eindrucksvoll auf Seite 90.
Herzlich,
Adolf Ebeling, Jürgen Rink
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iX kompakt 02/2012
Webdesign
ab 15.02.2012 im Handel
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