Bootmenü
Für die Installation von OS X auf PC-Hardware benötigt man zunächst die Mac-Tools Unibeast und Multibeast, die von der tonymacx86-Seite gepflegt und bereitgestellt werden. Beide Tools dürfte Apple als illegal ansehen, da sie in den Bootprozess eingreifen.
Unibeast bereitet ein aus dem App-Store heruntergeladenes Lion- oder Mountain-Lion-Installationsprogramm so auf, dass ein USB-Stick bootfähig wird und OS X von dort installiert werden kann.
Mit Multibeast installiert man einen Bootmanager, mehrere Treiber und Einstellungen, die je nach Zusammenstellung der Komponenten benötigt werden. Die große Auswahl erschlägt zunächst, für die verwendeten Komponenten sind aber nur wenige Treiber relevant – vor allem jene für Sound-, SATA-Controller und Netzwerkhardware. Einen modifizierten Grafikkartentreiber braucht es in Kombination mit OS X 10.8.2 und der NVIDIA-Grafik nicht mehr.
Die passenden UEFI-BIOS-Einstellungen sind für einen möglichst reibungslosen Betrieb entscheidend.
Wichtig ist zudem die Wahl einer Computer-Kennung, die bestimmt, als welches Mac-Modell sich der Klon ausgibt. Hier empfehlen viele Anwender die Einstellung „Mac Pro 3,1“, die Kennung für das Mac-Pro-Modell von 2008. Auch einige Bootparameter kann Multibeast für den Neustart hinterlegen. Bei dedizierter Grafikkarte ist beispielsweise die Einstellung „Graphics Enabler=No“ wichtig, sonst hängt das System beim Booten und der Monitor kommt über den grauen Mac-Startbildschirm nicht hinaus. In so einem Fall sollte man den Mac-Klon mit dem Parameter „X“ starten, auszuwählen im Bootmanager-Menü. OS X gibt dann alle einzelnen Schritte des Bootvorganges aus. Der Grund oder zumindest ein Hinweis, warum es zum Absturz kam, sollte dann hier am Ende zu lesen sein. Solange man sich an die Empfehlungen der Hackintosh-Gemeinde hält, sollte allerdings nicht viel schief gehen.
