13. November 2012 17:14

Re: A6 und A6X sind nun halt einmal kompliziertere Chips

Florian Rauh schrieb am 13. November 2012 17:00

> Man betrachte nur mal die Kosten für die Errichtung einer Chipfabrik
> verglichen mit den Kosten vor ca. 10 Jahren.

Man beachte die Preisentwicklung von Prozessoren und Speicher in den
letzten 10 Jahren. Die Preise sind nahezu konstant - auch wenn
seitdem zig mal die Fertigungsstuktur verkleinert wurde. Werden denn
die Chips der High-End modelle von anderen Marken denn nicht auch auf
32nm (Apple A6X) oder weniger gefertigt?

Ich denke die Verteuerung hier dürfte an zwei Gründen liegen: 1. Der
Kunde ist der Feind. 2. Angebot und Nachfrage: Wer sonst kann denn
solche Stückzahlen fertigen, wie sie Apple braucht.

Ich finde es irgendwie Lustig: Erst verklagt Apple so ziemlich jede
Firma die ein eckiges schwarzes Smartphone anbietet und jetzt kommt
die ganze Scheiße zurück geflogen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil
man das nicht gemacht hat, was z.B. in der Automobilindustrie
Standard ist: Für Fremdgefertigte Komponenten immer mindestens zwei
Produktionsketten aufbauen!

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