Jochem Huhmann schrieb am 18. März 2013 15:53
> DLKing schrieb am 18. März 2013 15:37
>
> > billrizer schrieb am 18. März 2013 15:14
> >
> > > Sondern das es ernstaft Menschen gibt, denen sogar 89 Cent noch zu
> > > teuer sind. [...]
> >
> > 89 Cent sind zu teuer, und hier warum: Die "Firma" hat sicherlich
> > mittlerweile mindestens 10 Millionen Kunden, dadurch könnten sie
> > 8.900.000 Euro im Jahr einnehmen. Die Betriebskosten sind sicherlich
> > weniger als 100.000 Euro im Jahr
>
> Kannst Du mir mal vorrechnen, wie Du mit weniger als zehntausend Euro
> Betriebskosten im Monat 10 Millionen Benutzer zuverlässig und schnell
> versorgen willst?
für 10K/Monat sollte man schon 50 ziemlich fette Server kriegen. Im
Dauerbetrieb braucht der Client den Whatsapp Dienst dann, wenn er mit
neuer IP online geht. Dann muss per Push-Mitteilung diese IP an alle
Kontakte übermittelt werden. Der Rest sollte eigentlich Peer2Peer
laufen.
Handies gehen recht häufig mit neuer IP online, bei berufstätigen 1x
täglich wenn sich der Home-Router neu einwählt, 1x täglich wenn man
das Firmennetz betritt, 1x täglich wenn man nach hause kommt, 1x
täglich viellicht noch abends beim Kumpel oder im Kneipen LAN. Dann
dazwischen immer die IP vom GSM Netz. Ich denke 20 IP Wechsel pro Tag
sind durchschnittlich schon ne Menge, die Realität liegt sicher
darunter.
10 Millionen Kunden wären bei 50 Servern 200K User pro Server, das
macht 4 Millionen IP Wechsel pro Tag und Server, 46 in der Sekunde.
Klingt nach Traffic pro Server im einstelligen Kilobyte/Sekunde
Bereich oder darunter, und die Rechenlast beläuft sich auf einfache
Sortier- und Verteilaufgaben. Das sollte doch irgendwie machbar sein.