Tests

02.11.2007

Jürgen Rink

Günstiger Mini

Ein Blick auf Hard- und Software des Eee PC

Bild 1 [150 x 147 Pixel @ 15,1 KB]

Asus wird am Dienstag, 6. November, die Preise und Konfigurationen des konkurrenzlos günstigen Eee PC in Deutschland bekannt geben. Für einen ersten Test stand uns eine englischsprachige Version zur Verfügung.

Das Warten auf den Eee PC 701 hat ein Ende: Nächsten Dienstag wird Asus die Details zum Deutschland-Launch des Eee PC lüften. Mitte Oktober hat Asustek den Eee PC bereits für den taiwanischen Markt vorgestellt. Vier Modelle des Mini-Notebooks gehen dort zu Preisen von 173 bis 300 Euro an den Start. Schon normale Notebooks kosten um ein Vielfaches mehr, derart kleine Modelle gibt es fast ausschließlich zu vierstelligen Preisen. Da ist es kein Wunder, dass der Eee PC hohe Wellen schlägt.

Für einen ersten Test stand uns das Modell Eee PC 701 4G zur Verfügung, dessen taiwanische Version für rund 240 Euro über den Ladentisch geht. Das ganz in weiß gehaltene Gehäuse ist stabil, es knarzt kaum und nichts wackelt. Inklusive Akku wiegt der Kleine weniger als ein Kilogramm. Das 7-Zoll-Display wirkt sogar in dem kleinen Gehäuse noch winzig, es zeigt Bilder nur mit 800 × 480 Punkten. Die Tastatur eignet sich zum gelegentlichen Tippen, ist für Zehnfinger-Schreiber aber zu klein.

Nach dem ersten Start und der Eingabe eines Benutzernamens nebst Passwort startet eine übersichtlich gestaltete Oberfläche mit zahlreichen Anwendungen. Unter dem Desktop läuft ein Xandros Linux mit IceWM-Oberfläche nebst KDE-Anwendungen. Davon merkt der Anwender jedoch nichts, die Bedienung des Systems und der Anwendungen ist für Nutzer aller gängigen Betriebssysteme selbsterklärend. Asus hat hier ganze Arbeit geleistet und die Linux-Oberfläche für diesen kleinen Bildschirm optimal angepasst. Windows verbietet sich für diese geringe Auflösung und Plattenkapazität von selbst, wer's trotzdem probieren möchte: Eine Treiber-CD für Windows ist im Paket enthalten.

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