Saft für unterwegs
Energielieferanten für PDAs und Smartphones
Daniel Lüders - 06.07.2005
PDAs laufen mit einer Akku-Ladung selten länger als einen Arbeitstag. Reizt man die Multimedia-Features der kleinen Tausendsassas aus, machen viele schon nach drei oder vier Stunden schlapp.
Mit dem 4 in 1 PDA Travel Set lädt der Akku auch im Auto oder am Laptop.
Wenn auf Reisen der passende Stecker-Adapter fehlt oder gerade keine Steckdose in Sicht ist, sorgt das 4 in 1 PDA Travel Set zumindest für Anschlussfreudigkeit an "Behelfssteckdosen". Mit dem Adapter-Set werden PalmOne- und Asus-PDAs über die USB-Schnittstelle oder am Zigarettenanzünder eines Autos geladen. Gleichzeitig dient die USB-Verbindung auch als Synchronisationskabel. Ein Netzteil für deutsche Steckdosen liegt zwar ebenfalls bei, aber Konverter für andere Stecker-Normen vermisst man. Für 30 Euro sollte das drin sein.
Die Einweglösung Cellboost arbeitet mit Batterien, die sich mit etwas Bastelei ersetzen lassen.
Wenn weder Auto noch Laptop in Reichweite sind, müssen Ladelösungen mit eigener Stromquelle her, etwa die Einweg-Packs von Cellboost. Sie bestehen aus einem nicht aufladbaren Batterieset und einem integrierten Stecker für verschiedene Mobiltelefon- und PDA-Fabrikate und kosten je nach Modell zwischen 8 und 15 Euro. Sie sind als Notbehelf gedacht, falls man bei leerem Akku womöglich dringende Anrufe erledigen oder seine Termine kurz einsehen muss. Zum vollständigen Aufladen eines Akkus reicht ein Cellboost-Pack nicht – im Test füllte sich die Akkustandsanzeige eines Nokia-Handys bestenfalls zur Hälfte. Die Energie-Päckchen sind alles andere als umweltfreundlich: Wenn sie leer sind, müssen sie wie Einweg-Batterien entsorgt werden. Doch lassen sich die zugeklebten Packs relativ leicht öffnen und die Alkaline-Zellen austauschen. Bei den Batterien, mit denen unser Pack ursprünglich bestückt war, markierte der Nippel merkwürdigerweise den Minuspol, bei handelsüblichen AAAA-Zellen ist das der Pluspol. Deshalb muss man beim Austausch aufpassen, im Zweifel nachmessen und gegebenenfalls die neuen Zellen anders herum einsetzen, damit die Polung wieder stimmt. AAAA-Zellen (AAAA LR61) gibt es unter anderem bei Reichelt Elektronik (www.reichelt.de) für 70 Cent das Stück.
Der Li-Ion-Akku des Mobile Power Packs erlaubt bis zu 15 Ladevorgänge.
Das dicke und schwere Mobile Power Pack von Socket lässt sich auch ohne Tricks wieder verwenden, denn es handelt sich um einen herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku hoher Kapazität. Ein voller Akku lädt einen PDA oder einen Handy-PDA bis zu 15-mal wieder auf, womit man bei durchschnittlicher Nutzung für Monate keine Steckdose braucht. Das Volltanken eines Pocket PC dauert etwa zwei Stunden.
Zwar liefert Socket auch ein Ladenetzteil für die mobile Stromquelle mit, aber das Kraftpaket zieht zur Not auch Strom aus der USB-Schnittstelle, sodass man auch Rechner als Stromquelle nutzen kann. Mit 150 Euro kostet das Mobile Power Pack etwa so viel wie ein gewöhnlicher Notebook-Akku gleicher Kapazität.
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