Solange es nur darum geht, jemanden anzurufen, leistet die klassische Wähltastatur gute Dienste. Doch bereits beim Eingeben von Namen ins Telefonbuch oder beim Schreiben von SMS wünschen sich viele eine bequemere Eingabeform als die mindestens vierfach belegten Zifferntasten.
Schon die Suche nach der benötigten Anwendung gestaltet sich zunehmend schwierig, da der Umfang der Hauptmenüs immer mehr zunimmt. Um die Anzahl der Tastendrücke kleinzuhalten, die man zum Aufruf einer bestimmten Funktion benötigt, gruppieren viele Hersteller die Einträge thematisch geordnet in Untermenüs.
Mehr Übersicht schaffen größere, höherauflösende Displays, was jedoch mit Tastatur zu großen Handys führt. Einen anderen Lösungsansatz fanden die Hersteller erst mit der Gerätegattung der Smartphones. Anders als Handys mit ihrer herstellerspezifischen, proprietären Software stammen diese von Organizern wie dem Pocket PC oder dem Palm ab und nutzen deren – weiterentwickelte – Betriebssysteme. Viele PDAs besaßen keine separate Tastatur, man bediente sie per Eingabestift über einen Touchscreen.