Sonnenschirm fürs Notebook
Glare-Displays entspiegeln
Florian Müssig - 27.02.2008
Viele Notebook-Displays zeigen wegen ihrer spiegelnden Oberfläche eher die Umgebung als den Inhalt – zum Ärger manchen Käufers. Entspiegelungsfolien reduzieren die Reflexionen deutlich, doch sollte man die Folie nicht selbst aufbringen, sonst bleiben selbst kleinste darunter klebende Staubteilchen deutlich sichtbar.
Manche erfreuen sich an Displays mit glatter Oberfläche, die Spiele, Videos und Fotos in knackigen Farbtönen zeigen; andere verfluchen hingegen die Reflexionen des Umgebungslichts. Es hängt vom Lichteinfall ab, wie sehr die Spiegelung stört. Das Licht eines Fensters oder einer Lampe kann man zu Hause oder im Büro durch geschicktes Platzieren des Notebooks vielleicht noch verringern, ein konzentriertes Arbeiten im Flugzeug oder Zug ist aufgrund der permanent wechselnden Lichtverhältnisse und Bewegungen nahezu unmöglich. Leider hat man als Käufer nur selten die Wahl zwischen matter und glatter Panel-Oberfläche, besonders Consumer-Notebooks haben fast ausschließlich Spiegel-Displays im Deckel.
Wer ein Notebook mit einem solchen Glare-Display – so der Branchenjargon – hat und nicht mit dem Spiegelungen leben will oder kann, für den gibt es nur eine sinnvolle Möglichkeit, die Spiegelungen zu reduzieren: das Aufbringen einer Entspiegelungsfolie. 3M bietet unter dem Markenname Vikuiti die Anti-Reflexionsfolie ARMR-200 zu Preisen zwischen 25 Euro und 60 Euro je nach Größe des zu entspiegelnden Displays an. Für PDA- und Smartphone-Panels haben auch andere Anbieter Folien im Programm (siehe Sonnenfilter), nicht jedoch für die größeren Notebook-Displays.
