Ein Standard-Straßenscout lockt die Kundschaft inzwischen nur noch über einen niedrigen Preis zur Kasse. Investiert man etwas mehr, bekommt man Leitsysteme, die nicht nur anständig zum Ziel führen, sondern auch als Reiseführer taugen, flexibler auf Verkehrsverhältnisse reagieren und Internet-Dienste nutzen. Einige bieten Extras wie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, einen UKW-Sender, Adresseingabe per Sprache oder sogar einen TV-Empfänger.
Der Preisverfall hat die Navi-Oberklasse nicht verschont: Man bekommt die günstigsten schon ab 300 Euro und zahlt für die teuersten nicht mehr als 450 Euro.
Internet-Navis sucht man immer noch mit der Lupe, nur TomTom hat Geräte mit Mobilfunk im Programm und ist in diesem Test mit dem TomTom Go 940 Live vertreten.
Navigons 8310 wirbt mit einem ausgefeilten Parkleitsystem, während das Harman/Becker Traffic Assist Z205 mit einer besonders fortschrittlichen Spracherkennung Pluspunkte sammeln will. Falks F12 soll mit Hilfe einer Lernfunktion immer bessere Strecken errechnen; mittels einer Reiseführer-Datenbank assistiert der iPublish Merian Scout P_Navigator beim Spontanurlauben. Und für Fernsehunterhaltung sorgt das Mio Moov Spirit V735 TV mit DVB-T-Empfänger und 7-Zoll-Display.