Mobiles Kontoterminal
Online-Banking mit Symbian-Smartphones
Bernd Behr - 13.03.2006
Outdoor-Banking wird das Homebanking ersetzen, behauptet der Hersteller der Handy-Software Outbank.
Wer ist schon sicher vor Phishern? Mit einer Banking-Software auf einem Smartphone unter Symbian OS kann man sich schon sicher fühlen. Dadurch, dass die Handy-Banking-Software Outbank die Adressen der Bank-Server im Gerät gespeichert vorhält, ist der Benutzer relativ sicher davor, auf gefälschte Bankseiten zu geraten.
Die Banktransaktionen werden per TLS/SSL verschlüsselt und direkt an das jeweilige Kreditinstitut übertragen. Auf dem Smartphone liegen die Kontozugangsdaten sowie die Umsatzinformationen in einer verschlüsselten Datenbank. Versucht jemand wiederholt, sich mit falschen Passwörtern in die Datenbank einzuloggen, wird diese beim zehnten Fehlversuch ohne Nachfrage gelöscht.
Wer das Programm von der Hersteller-Homepage herunterlädt, kann es vier Wochen uneingeschränkt nutzen, danach ist eine Lizenzierung erforderlich, die für drei Jahre gilt und zurzeit 24 Euro kostet. Leider ist die Lizenz an das Gerät gebunden.
Die Benutzerführung sowohl bei Erstbenutzung als auch im täglichen Gebrauch ist gut gelungen. Outbank unterstützt mehrere Konten bei verschiedenen Banken und beschränkt sich aufs HBCI-Protokoll mit PIN/TAN. Eine Liste der unterstützten Banken findet sich auf der Hersteller-Homepage; ebenso ein Überblick, für welche Smartphones es Versionen von Outbank gibt. Wir testeten Outbank auf einem Nokia Communicator 9500 und stießen auf keine Probleme.
Outbank lässt sich leicht bedienen und ermöglicht es, Konto und Umsatzdaten immer bei sich zu tragen. Doch leider fehlt es noch an Funktionen wie Suchen in und Auswerten der Buchungsdaten. Erst damit würde man sich in der Kategorie E-Banking vom Desktop-PC emanzipieren können. (bb)
|
||||||||||
