Die Anweisung „Kehrtwenden vermeiden“ hindert Sygic Mobile Maps 2009 nicht daran, den Nutzer zum Wenden aufzufordern.
Am besten wechselt man bei Sygic Mobile Maps 2009 gleich ins Querformat, denn hochkant sind die virtuellen Tasten des Keyboards so winzig, dass man sie mit dem Finger nur mit Mühe trifft. Hat man diese Hürde überwunden, berechnet Sygic durchaus brauchbare Routen und führt mit präzisen, aber etwas leisen Anweisungen gut zum Ziel. Allerdings verwirrt die zweideutige Schilderanzeige auf Autobahnen, sodass man sie besser abschaltet.
Bei Abkehr von der vorgegebenen Route hindert ein Kehrtwenden-Ausschluss das Programm nicht daran, zum Umdrehen aufzufordern. Erst bei beharrlicher Weiterfahrt wird eine komplett neue Route erstellt. Die automatische Tag/Nacht-Umschaltung funktioniert nicht zuverlässig, sodass gelegentlich auch tagsüber Nachtfarben angezeigt werden.
Musik läuft unter Sygic Mobile Maps zu jeder Zeit in voller Lautstärke weiter, sodass der Nutzer nichts von den Navi-Ansagen mitbekommt. Nach einem Anruf startet die Anwendung zwar neu und führt die Route fort, nervt aber jedes Mal mit einem Dialogfeld, das erst bestätigt werden muss.