Mobilfunknetze übernehmen immer mehr Datenverkehr. Mittels EGPRS (EDGE) und UMTS versendet man flink E-Mails und surft im Internet. Besonders im UMTS-Netz macht das Surfen dank hoher Datenraten Spaß: UMTS-Handys empfangen bis zu 384 kBit/s und senden maximal 128 kBit/s. Ist das Endgerät HSDPA-fähig (High Speed Downlink Packet Access), erreicht es in Empfangsrichtung mit maximal 3,6 MBit/s sogar DSL-übliche Übertragungsraten. Der UMTS-Beschleuniger funktioniert in den Netzen von T-Mobile und Vodafone, O2 baut sein UMTS-Netz ebenfalls mit HSDPA aus. Nur E-Plus-Kunden müssen sich mit maximal 384 kBit/s begnügen.
Zum mobilen Surfen braucht es eine Funkmodem-Karte für den PCMCIA- oder Express-Slot des Notebooks (siehe [1]) oder ein UMTS-Handy sowie einen Mobilfunkvertrag mit bezahlbarer Datenoption. PC- oder ExpressCards sind sofort startklar, wenn man unterwegs eine Internetverbindung braucht. Immer mehr Hersteller bauen UMTS-Karten auch fest in ihre tragbaren Rechner ein, sodass der Slot für andere Erweiterungskarten frei bleibt. Zu Notebook-Karten gehören eigene Treiber und eine spezielle Software, die die Verbindung über das Funknetz herstellt.
UMTS-Handys lassen sich ebenfalls als Funkmodems am Notebook einsetzen oder zeigen Webseiten direkt über ihre eingebauten Browser an (siehe Ab ins Web). Die Bluetooth-Schnittstelle stellt die Verbindung zwischen Notebook und Handy ohne lästiges Kabelwirrwarr her und erspart das Installieren zusätzlicher Software. Nur beim Einsatz eines USB-Kabels braucht es passende Treiber und Modem-Skripte.