TomTom für das iPhone berechnet zeitabhängig optimierte Routen durch gespeicherte Erfahrungswerte der Verkehrsdichte.
Die Option „TomTom Radarkameras“ lässt den Nutzer auf eine Blitzerdatenbank hoffen. Für elf europäische Länder ist der Service auch verfügbar – aber für Deutschland nicht. TomTom hat in der iPhone-Version einige Funktionen der Stand-alone-Navis weggelassen; so vermisst man beispielsweise den Fahrspur-Assistenten und die Notfallhilfe. Auch der Internet-Staumeldedienst HD-Traffic wäre mit dem iPhone ohne Weiteres realisierbar gewesen.
Immerhin bietet das Programm aber die Datenbank mit Erfahrungswerten zu zeitabhängiger Verkehrsauslastung namens IQRoutes. Diese hilft beispielsweise, den morgendlichen Berufsverkehr der Innenstadt zu umfahren. Updates für diese Datenbank sind bislang noch geplant.
Die bewährte TomTom-Navigation leitet mit präzisen Befehlen sicher zum Ziel und hat selbst unübersichtliche Verkehrssituationen gut im Blick. Nur zeitweise in einer Richtung befahrbare Straßen bringen sie aber aus dem Takt und lassen den Autofahrer im Kreis fahren. Zum Glück lässt sich zum Beenden der Endlosfahrt eine Alternativroute erzwingen.
Musik stoppt bei Navi-Befehlen und spielt danach weiter, die Display-Dimmung wird erfolgreich unterdrückt. Bei Anrufen läuft aber das gleiche Spiel ab wie bei allen anderen Navis: Programmstopp und danach Neustart mit anschließender Routen-Fortführung.