Am handlichen Mini-PDA fällt zuerst das verspiegelte 2,8-Zoll-Display ins Auge, das bei abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung auch als Schminkspiegel taugt. Im Sonnenlicht stört das stark reflektierende Display beim Ablesen, im Auto kann der Blick auf das Xda orbit 2 bei tiefstehender Sonne sogar gefährlich blenden. Lautstärke- und Kamerataste sowie der Slot für die microSD-Wechselkarte sind an den Seiten des Geräts untergebracht; an den Funkanschluss auf der Rückseite passt nur eine externe GPS-Antenne, eine Buchse für GSM/UMTS-Antennen fehlt.
Man bedient den Funk-PDA, der wie die meisten Xda-Geräte von HTC stammt und vom Hersteller unter dem Namen Touch Cruise angeboten wird, hauptsächlich über den Touchscreen. Unter dem Bildschirm gibt es außer den Telefon- und Menütasten einen runden Steuerknopf mit integriertem Jog-Dial – nützlich etwa beim Durchsuchen von Menüs. Mit der von HTC Touch-Flo genannten Oberfläche lassen sich viele Funktionen per Finger aufrufen und zum Teil auch bedienen. Ganz ohne Eingabestift, der rechts unten am Gerät untergebracht ist, kommt man jedoch nicht aus. Wer ihn öfter benutzt, wünscht sich schnell einen längeren Stylus.
Zur Touch-Flo-Oberfläche gehört der Touch Cube, ein 3D-Menü, das man durch eine Fingergeste vom unteren Rand zur Mitte des Displays hin aktiviert. Auf insgesamt vier Seiten, zwischen denen man in iPhone-Manier mit dem Finger wechselt, gibt es Schnellstart-Felder für Organizer- und Multimediafunktionen, sowie eine Kurzwahlseite für neun Kontakte, die – so vorhanden – das Bild der jeweiligen Person anzeigen.
Doch kommt es trotz vieler auf Fingerbedienung ausgelegter Menüs und des Heute-Bildschirms oft zu Fehlbedienungen. Beim Finger-Bildlauf und der gewöhnungsbedürftigen Scrollfunktion startet man häufig ungewollt ein Programm oder wählt einen Kontakt an. Zum Menü geht es dann meist nur mit Hilfe des Stiftes, da ein großer Zurück-Button fehlt.