Mlange8801 schrieb am 21. Juni 2012 22:01
> Auch wenn immer wieder betont wird, dass der Content beim Kindle so
> wichtig war, war m.E. der Preis der wichtigste Faktor, das
> Contentangebot hat das Angebot natürlich auch noch attraktiver
> gemacht.
Das Nette beim Kindle – für Amazon – ist ja, dass Amazon die Geräte
über die Inhalte quersubventionieren kann. Wahrscheinlich könnte
Amazon die Kindles auch verschenken, solange die Leute hinterher
genug Kindle-Content kaufen.
Für denselben Effekt müßte Microsoft versuchen, ein besseres Amazon
zu werden als Amazon, und da Amazon das, was es macht, verdammt gut
macht, ist das nicht gerade trivial. (Microsoft hat schon mal
versucht, ein besseres Apple zu werden als Apple – Stichwort: Zune –,
und wir wissen alle, wie gut *das* geklappt hat.)