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heise mobil > Mobile World Congress-Special > Augenerkennung mit der Handy-Kamera

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News-Meldung vom 24.02.2013 19:30

MWC: Augenerkennung mit der Handy-Kamera


Nicht das Muster der Iris, sondern das der Adern auf dem Augapfel verwendet EyeVerify zur Erkennung. Vergrößern
Bild: EyeVerify
Das amerikanische Startup EyeVerify zeigt auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Verfahren, mit dem die Kamera jedes Smartphones zum Augenscanner wird. Dahinter steckt eine pfiffige Idee: Statt das biometrische Muster der Iris zu scannen, wofür spezielle (und teure) Infrarotkameras nötig wären, benutzt EyeVerify das Muster der Adern auf dem Augapfel. Das klappt nach eigenen Angaben mit vergleichbarer Zuverlässigkeit wie der Scan eines Fingerabdrucks.

Der Vorteil: Es klappt im Prinzip mit jeder Smartphone-Kamera ab einer Auflösung von 2 Megapixel. Der Anwender hält sich die Kamera in einem Abstand von etwa 20 cm vors Gesicht und muss dann einmal absichtlich schielen. Anhand dieser Augenbewegung unterscheidet das System lebende Menschen von Fotos. Die gesamte Auswertung erfolgt in Software.

In einem ersten Schritt zielt EyeVerify auf große Kunden (etwa Banken), die mobile Endgeräte ihrer Mitarbeiter biometrisch absichern wollen. Damit passt EyeVerify zum MWC-Thema Bring Your own Device (BYOD). Theoretisch soll sich die Technik auch für beliebige andere Apps eignen, allerdings soll es für diese wohl erst später ein Lizenzmodell geben. Preise und Details des Lizenzmodells stehen noch nicht fest. Von März bis Mai 2013 gibt es erst einmal ein Beta-Programm.

Wie das Video zeigt, hat das Verfahren zumindest in der Kurzdemo funktioniert, an der Ergonomie des Ablaufs könnte EyeVerify allerdings noch feilen.

Bei Problemen mit der Wiedergabe des Videos aktivieren Sie bitte JavaScript

Augenerkennung von EyeVerify
(bbe) / (bbe)

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