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News-Meldung vom 03.09.2006 13:16

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Dell-Notebook setzt Wohnzimmer in Brand

Erneut hat ein Dell-Notebook zu Gefahr für seine Benutzer geführt. Wie die LeicesterShire berichtet, wurden Teppich und Sofa eines Wohnzimmers im englischen Leicester durch umherfliegende Akkuteile in Brand gesetzt. Auch die Decke des Raums wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die sechsköpfige Familie habe den Brand selbst löschen können, berichtet die Zeitung weiter. Der Vorfall ereignete sich bereits am 25. Juli, einige Wochen vor dem Start der Rückrufaktion.

Die Familie selbst soll glücklicherweise nicht im Raum gewesen sein, als der Akku explodierte. Der Vater hatte das Notebook am Netzteil angeschlossen, nachdem der 12-jährige Sohn beim Spielen auf Probleme gestoßen war. Als die Familie den Raum wieder betreten wollte, konnten sie zusehen, wie einzelne Akkus aus dem Notebook herausflogen. Der Vater versuchte den Brand mit einem Handtuch zu ersticken und das Notebook aus dem Haus zu tragen.

Bei dem Gerät hatte es sich um ein Dell Latitude C600 gehandelt, dass die Besitzer vor einem Jahr gebraucht erworben hatten. Die Familie hat von Dell – anscheinend aus Kulanzgründen – ein neues Notebook erhalten, obwohl es sich nach Ansicht des Herstellers nicht um einen Original-Akku gehandelt haben soll. Angesichts der Gefahr durch expoldierende Akkus sind bereits neue Regeln für den Akku-Transport in Flugzeugen in der Diskussion.

Zur Rückrufaktion siehe auch: (ll)

  • Dell ruft weitere Akku-Modelle zurück
  • Japanische Regierung berichtet über Brandunfall mit Apple-Notebook
  • Apples Akku-Rückruf rollt ruckelnd an
  • Apple ruft 1,8 Millionen Akkus zurück
  • Akku-Problem war Dell und Sony lange bekannt
  • Dell hilft Geschäftskunden beim Notebook-Akku-Austausch
  • Dell-Rückrufaktion: Unsichere Lithiumionen-Akkus
  • Dell will weltweit über 4 Millionen Notebook-Akkus austauschen

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