• heise online
  • c't Magazin
  • iX Magazin
  • Technology Review
  • Telepolis
  • heise mobil
  • heise Security
  • heise Netze
  • Open Source
  • heise Developer
  • heise Resale
  • heise Foto
  • heise Autos
  • c't-TV
  • Software/Download
  • Stellenangebote
  • Preisvergleich
  • Tarifrechner
  • IT-Markt
  • heise-marktplatz
  • heise Veranstaltungen
  • heise Whitepapers
  • Abo&Heft
  • Archiv

News

News-Meldung vom 03.04.2008 09:58

« Vorige | Nächste »


IDF: Mit neuem Classmate-Laptop gegen Asus und OLPC

IDF: Mit neuem Classmate-Laptop gegen Asus und OLPC

Bilderstrecke, 9 Bilder

Intels Forschungschef Andrew Chien hat in seiner Keynote auf dem Intel Developer Forum (IDF) die zweite Generation des Classmate PC vorgestellt. In der Edelausstattung bekommt der Schüler-Laptop ein 9-Zoll-Display und eine Festplatte mit 30 GByte. Einem nicht näher bezeichneten Celeron-M-Prozessor sollen 512 MByte Hauptspeicher zur Seite stehen. Über Chipsatz und Kern des Celeron M machte Intel keine Angaben, auch nicht, ob das System bereits der auf der IDF vorgestellten Basic Notebook Platform '08 für Billig-Laptops entspricht. WLAN nach 802.11b/g sorgt für die Drahtlosverbindung, und wie schon der XO-Konkurrent von One Laptop per Child (OLPC) soll nun auch der neue Schüler-Laptop Mesh-Netzwerke bauen können: Fehlt einem Classmate PC die direkte Anbindung zum Access Point, dann können andere Classmate PCs als Relais-Station dienen.

Intel hat auf dem IDF auch Modelle im gleichen Gehäuse mit kleinerem Display gezeigt und stellt insbesondere die robuste Bauweise heraus: Zwei Kinder durften während Andrew Chiens Keynote den Classmate PC fallen lassen – ob die Fallhöhe für Erwachsene zu hoch gewesen wäre? Über Verfügbarkeit und Preise machte Intel keine Angaben. Intel will die Plattform verschiedenen Herstellern anbieten, die dann je nach Auftraggeber die gewünschte Konfiguration wählen. An Betriebssystemen stehen Windows XP und Linux zur Verfügung.

Im Vergleich zum aktuellen Classmate PC hat der neue ein größeres Display (zumindest in der Edelausstattung) und mit seiner Festplatte eine Größenordnung mehr Speicherplatz als die bisherigen 2 GByte NAND-Flash. In unserem Test hielt der Classmate PC mit einer Akkuladung etwa 4,5 Stunden durch. Die neue Version soll länger laufen, jedoch vermied Intel konkrete Angaben. Der Celeron M dürfte jedoch verhindern, dass Classmate PC 2.0 ein Laufzeitwunder wird. Der CPU-Dinosaurier passt natürlich nicht zu den IDF-Highlights mit stromsparenden Mobilplattformen und Atom-Prozessoren, deshalb versicherte Chien, dass zukünftige Classmate PCs selbstverständlich einen Atom-Prozessor haben werden. In diesem Zusammenhang hat Intel die Kategorie Netbook erfunden, besonders billige Notebooks, die bislang ausschließlich in Gestalt des Asus Eee PC existieren. Auch der jetzt vorgestellte Classmate PC kommt in diese Schublade.

Den Classmate PC positionierte Intel anfangs als Bildungs-Laptop für Schüler in Entwicklungs- und Schwellenländern, um OLPC mit seinem damaligen 100-Dollar-Laptop das Feld nicht alleine zu überlassen. Nach dem kurzen gemeinsamen Intermezzo von Intel und OLPC gehen beide seit Januar 2008 wieder getrennte Wege. Intel will den Classmate PC im Rahmen des Bildungsprojekts World Ahead weiterhin mit an Kinder angepasster Software, die es in mehr als acht Sprachen geben soll, anbieten. Nachdem OLPC nach Anfangserfolgen in Uruguay mit rund 100.000 XO-Laptops in Schwierigkeiten steckt und mit Hard- und Software noch viel Arbeit vor sich hat, zielt Intel zunehmend auf das relativ neue Segment der kompakten Billig-Laptops. Bislang beackert Asus diesen Bereich mit dem Eee PC, der 299 Euro kostet, nahezu allein. Nur in Millionen-Stückzahlen sind kompakte Billig-Laptops zu Kampfpreisen profitabel, deshalb hat Intel bereits angekündigt, den Classmate auch in Europa und den USA verkaufen zu wollen.

Mehr zum IDF Shanghai 2008:

  • Intel-Entwicklerforum: Schattenboxen in Shanghai
  • Nehalem-Workstations und Blu-ray-Beschleunigung
  • Im Zeichen der portablen Geräte
  • Intels Atomzeitalter
  • Moore's Law bis 2029
  • DDR3-SDRAM soll noch schneller werden
  • Solid State Disks von Intel, aber ohne eigenen Markennamen
  • Mehr Details zum 4-Watt-Prozessor Diamondville
  • Kampfansage an ARM
  • Grafikkarten mit Intel-Chips rücken näher
  • Intel enthüllt Nehalem-Architektur
(jr)

Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren

« Vorige | Nächste »


Kommentare lesen (5 Beiträge)

Aktuelle Meldungen

Erneut Mariposa-Virus auf Vodafone-Smartphones

Vorerst kein Android 2.1 für Motorolas Milestone

Bericht: T-Mobile bereitet Start von Apples iPad vor

Für Palm wird es langsam eng

Orange Austria bietet Mobilfunk mit 42 Mbit/s

Apple sucht Inhalte fürs iPad

China Mobile: 65 Millionen Neukunden - in einem Jahr

Kindle-Software für Mac

Gericht weist Klagen gegen Frequenzversteigerung ab

HTC weist Apples Patentvorwürfe zurück

Mono für Android

Pauschaltarif für bundesweite Umleitung der Festnetznummer aufs Handy

Telekom auf dem Weg in die "Gigabit-Gesellschaft"

Pocket-Computer mit offener Hardware-Plattform für 99 Euro

Wettbewerb: Neue Add-ons für den mobilen Firefox

heise mobil

Suche

 

News

  • 7-Tage-News
  • News-Archiv
  • Newsletter
  • News unterwegs
  • News einbinden

Rubriken

  • Tests
  • Tipps&Tricks
  • Notebooks
  • Handy&PDA
  • Internet mobil
  • Specials
  • GPS&Navigation

Service

  • Handy-Galerie
  • Länderliste
  • Veranstaltungen
  • Software-Suche
  • Hotline-Suche
  • Kleinanzeigen
  • Foren

Kontakt

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutzhinweis
  • Impressum
  • Kontakt
  • Mediadaten
  • Contentmanagement by InterRed
  • Copyright © 2010 Heise Zeitschriften Verlag
  • International: The H, The H Security, The H Open Source, heise online Polska, heise Security Polska, heise Open Source Polska, heise Networks Polska