News-Meldung vom 17.02.2009 11:25
Führende Handy-Hersteller und Mobilfunk-Anbieter haben sich auf ein einheitliches Netzteil für Mobiltelefone geeinigt. "Bis zum Jahr 2012 wird die Mehrzahl der Handys mit einem standardisierten Netzteil ausgeliefert", kündigte Rob Conway, Chef des Mobilfunkverbandes GSM Association (GSMA) heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona an.
Zu den Unterstützern der Initiative gehören nach Angaben der GSMA 20 Hersteller, darunter Nokia, Samsung, Motorola, LG und Sony Ericsson. Außerdem stehen unter anderem die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, AT&T, Orange und Telefónica/O2 hinter dem Plan.
Bislang liefern die Handyhersteller ihre Geräte mit unterschiedlichsten Netzteilen aus, die in der Regel untereinander nicht kompatibel sind. "Ich habe zu Hause einen ganzen Schrank voll Netzteile", sagte Conway. Das neue Standard-Ladegerät soll auf der Basis des technischen Standards MicroUSB produziert werden. Im Vergleich zu gegenwärtigen Netzteil-Generationen sollen die neuen Ladegeräte 50 Prozent weniger Energie benötigen. "Das wird Millionen Tonnen von Treibhausgas im Jahr sparen", so Conway.
Eine im Januar erlassene EU-Vorschrift bestimmt, dass Handy-Netzteile in Zukunft im Leerlaufbetrieb maximal 300 mW verbrauchen dürfen. Der Stromhunger der Netzteile soll zudem im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie mit einem fünfstufigen Punktesystem auf der Produktverpackung kenntlich gemacht werden.
Siehe zum Mobile World Congress auch:
(dpa) / (Christian Wölbert)
/
(cwo)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Buzz mach Google Mail zum sozialen Netzwerk
Blackberry dominiert US-Smartphone-Markt
Freenet steigert Ergebnis und kündigt Dividende an
Nvidia verbessert Hybrid-Grafik für Notebooks
Schweizer VM verspricht mehr Tempo für Android-Anwendungen
Google erweitert Support für Nexus One
Digitale Dividende soll im April unter den Hammer kommen
Netgear und Ericsson entwickeln Router mit integriertem UMTS-Modem
Bitkom-Forum: Auf dem Weg in die "Gigabit-Gesellschaft"
Google arbeitet an mobilem Babelfisch
Nokia streicht Stellen in der Produktion
Agentur für Internetsicherheit rät zur Vorsicht in Social Networks
Developer-Kit für Amazons E-Book-Reader Kindle als Beta erhältlich