News-Meldung vom 27.11.2008 14:42
Das schon lange nicht mehr nur Kaffee verkaufende Unternehmen Tchibo bietet ab Dezember erstmals Datentarife im O2-Netz an. Mit einer – wie üblich eingeschränkten – Flatrate für 20 Euro pro Monat unterbietet das Unternehmen den O2-eigenen Tarif (Internet Pack L), der bei gleicher Leistung 25 Euro kostet und zudem eine Mindestlaufzeit von drei Monaten hat. Die Abrechnung erfolgt auf Prepaid-Basis, das Paket kann monatlich gebucht und auch wieder gekündigt werden. Nach dem Verbrauch von 10 GByte reduziert sich die Surfgeschwindigkeit für den Rest des Abrechnungszeitraums auf ISDN-Niveau.
Für 10 Euro monatlich bietet Tchibo ein weiteres Surfpaket an, das mit einem Inklusivvolumen von 500 MByte daherkommt. Darüber hinausgehende Datennutzung kostet 24 Cent pro MByte. Auch die Konditionen dieses Pakets sind besser als beim Netzbetreiber selbst, O2 bietet für 10 Euro lediglich 200 MByte Übertragungsvolumen und die Datenoption hat ebenfalls eine Mindestlaufzeit von drei Monaten.
Voraussetzung für die Buchung der Pakete ist allerdings der Erwerb eines UMTS-Surfsticks (maximal HSDPA mit 3,6 MBit/s, kein HSUPA) für 50 Euro, der zudem mit einem SIM-Lock versehen ist und damit nicht in anderen Netzen genutzt werden kann. Von dem Stick ist nach Angaben der Tchibo-Pressestelle nur eine limitierte Stückzahl verfügbar. Die SIM-Karte lässt sich auch für Telefonate und SMS nutzen, sofern sie in ein Handy eingelegt wird.
(ll/c't)
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