Rund 88 Millionen PCs und Notebooks wurden im Jahr 2007 in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (
EMEA) verkauft. Vorläufigen Erhebungen von IDC zufolge konnten die Hersteller ihre Verkaufszahlen damit um 15,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Dabei half den Anbietern das starke Weihnachtsgeschäft – knapp ein Drittel aller Rechner wurde allein im vierten Quartal 2007 abgesetzt.
Maßgeblich angetrieben wurde das Marktwachstum von der überdurchschnittlichen Nachfrage nach Notebooks. Laut IDC wurden im Jahr 2007 über 50 Prozent mehr mobile Rechner verkauft als im Jahr zuvor. Davon konnte unter den Top-5-Herstellern vor allem
Toshiba profitieren. Der japanische Anbieter steigerte seine Absatzzahlen in der Region EMEA um rund 26 Prozent und legte damit das drittstärkste Wachstum in der Spitzengruppe hin.
Unangefochtene Nummer eins bleibt
Hewlett-Packard. Nach einem Absatzplus von über 28 Prozent liegt HPs Marktanteil nun bei 19,1 Prozent. Auf dem zweiten Rang setzte sich
Acer deutlicher von Dell ab. Lagen beide Hersteller 2006 noch nahezu gleichauf, kommt der taiwanische Konzern nun auf 13,1 Prozent Marktanteil, der US-amerikanische Konkurrent auf 10,8 Prozent.
Dell und
Fujitsu Siemens Computers konnten jeweils nur etwas mehr als 5 Prozent wachsen und verloren daher leicht Marktanteile.
IDC: Top-5-Anbieter von PCs EMEA, 2007
(Stückzahlen in Millionen)
| |
Stück 2007 |
Marktanteile 2007 |
Veränderung 2006 zu 2007 |
| Hewlett-Packard |
16,94 |
19,2% |
28,1% |
| Acer |
11,53 |
13,1% |
39,1% |
| Dell |
9,53 |
10,8% |
5,8% |
| Fujitsu Siemens |
5,48 |
6,2% |
5,2% |
| Toshiba |
4,26 |
4,8% |
26,0% |
| Andere |
40,33 |
45,8% |
9,1% |
| Gesamtmarkt |
88,08 |
100,0% |
15,8% |
Quelle: IDC, 2008