News-Meldung vom 02.01.2007 10:23
Bei BenQ Mobile gehen wohl endgültig die Lichter aus, wenn sich trotz Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht doch noch ein Investor entschließt, bei dem Pleite gegangenen Handy-Hersteller einzusteigen. Während die Gerüchteküche um einen möglicherweise zur Kostenersparnis verzögerten Einstieg des angeblich letzten verbliebenen Interessenten brodelt, können zumindest Besitzer von BenQ-Mobile-Handys darauf hoffen, dass kaputte Geräte repariert werden. Die BenQ-Mobile-Servicesparte Inservio, ebenfalls in der Insolvenz, hat den Dienstleister Quips beauftragt, Gewährleistungsreparaturen für Siemens- und BenQ-Handys auch nach dem 1. Januar 2007 durchzuführen.
In der Inservio GmbH hatte die insolvente BenQ Mobile ihr Garantie- und Reparaturgeschäft ausgegliedert. Monatlich regelt die Gesellschaft die Reparatur von rund 290.000 Mobiltelefonen weltweit. Ende Oktober 2006 hatte Inservio bekannt gegeben, dank einer Zwischenfinanzierung erst einmal weitermachen zu können; im November hatte Inservio den Auftrag für die Reparaturen befristet bis Ende 2006 erteilt. Dies wurde nun nach Angaben von Quips unbefristet verlängert.
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