News-Meldung vom 24.02.2009 16:22
Der Mobilfunkkonzern Vodafone baut in Großbritannien 500 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau von rund 5 Prozent der insgesamt 10.000 Jobs ist Teil eines Sparprogramms, mit der Netzbetreiber seine Ausgaben bis 2011 um 1 Milliarde Pfund (1,13 Milliarden Euro) senken will. Entsprechende Medienberichte hat das Unternehmen am heutigen Dienstag bestätigt. Im Dezember hatte Vodafone den Abbau von 150 Stellen in Irland angekündigt.
Von der Financial Times aufgegriffene Spekulationen um mögliche Stelleneinsparungen auch bei anderen europäischen Tochtergesellschaften der Gruppe wollte ein Sprecher von Vodafone Deutschland nicht bestätigen. "Es gibt keine Pläne für einen Stellenabbau in Deutschland", sagte er auf Anfrage von heise online.
Vodafone Deutschland hatte sich bei Vorlage der jüngsten Quartalszahlen zufrieden gezeigt, den Umsatzrückgang abgefedert zu haben. Das Unternehmen konnte angesichts anhaltender Nachfrage nach DSL-Anschlüssen von der Festnetzsparte Arcor profitierten. Der Mutterkonzern hat für das Schlussquartal 2008 einen Umsatzzuwachs von 14 Prozent auf 10,5 Milliarden Pfund gemeldet. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) ist unterdessen weiter im Sinkflug und verlor im Jahresvergleich um 9,4 Prozent auf 16,20 Euro.
(Volker Briegleb)
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(vbr)
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