Messegelände Mobile World Congress
Das neue Messegelände Fira Gran Via liegt im Südwesten der Stadt, nur wenige Kilometer von Flughafen entfernt. Es wurde 2007 vom japanischen Architekten Toyo Ito gebaut und bietet mit 240.000 Quadratmetern Fläche fast 50 Prozent mehr als das alte Gelände, die Fläche für die Stände der Aussteller vergrößert sich von 70.000 auf 94.000 Quadratmeter. Es gibt dort acht Hallen unter einem einzigen Dach; man kann die Hallen über Brücken im ersten Stock wechseln – aber auch einfach zwischendurch mal das spanische Wetter genießen. Halle 1 bis 7 sind eingeschossig, Halle 8 besteht aus zwei Geschossen. Wer sich vorab einen Eindruck verschaffen möchte, schaut sich einfach den zugehörigen Film an. Das Gelände hat zwei Eingänge, der Süd- und gleichzeitig Haupteingang ist von der Bahnstation Europa/Fire in wenigen Minuten Fußweg erreichbar. Parkplätze sind rund um das Gelände verstreut. Zwar ist das neue Gelände kompakter als das alte, mit einer Viertelstunde Fußwg von Süd- bis Nordeingang muss man dennoch rechnen.
Mehr als 1700 Aussteller zeigen auf dem Gelände neue Produkte und Dienstleistungen aus der mobilen Datenwelt. Standpartys, wie sie etwa von der CeBIT bekannt und gewohnt sind, finden auf dem Gelände nicht statt – dem hat der Veranstalter durch ein entsprechendes Verbot einen Riegel vorgeschoben.
Der Blick auf das alte Messegelände ist für MWC-Veteranen etwas verwirrend.
Bild: Lutz Labs
Zugang zu Halle 4, dem Konferenzbereich, haben nur Besucher mit entsprechender Eintrittskarte. Hier finden etwa die Keynotes statt. Zudem haben die Veranstalter verschiedene thematische Zonen eingerichtet, so geht es in Halle 7 um Embedded Devices, Green Technology, Mobile Health und NFC, in Halle 8.1 befindet sich der App Planet. Trotz des vergrößerten Platzangebots finden auch in den umliegenden Hotels noch Veranstaltungen statt.
Auch die Infrastruktur soll sich auf dem neuen Gelände verbessern. So sind etwa 270 zusätzliche WLAN-Hotspots installiert, die das kostenlose WLAN auf dem Messegelände nun hoffentlich benutzbar machen – in den vergangenen Jahren war das Netz recht instabil.
(ll)

