Verkehr in Barcelona
Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die einfachste Möglichkeit, in Barcelona von A nach B zu gelangen – man bewegt sich am besten mit der Metro. Tickets gibt es an jeder Metrostation, eine einfache Fahrt kostet zwei Euro. Teilnehmer des MWC brauchen jedoch keine Tickets zu kaufen, sie erhalten bei der MWC-Registirierung ein kostenloses Ticket, das beliebig viele Fahrten von Montag bis Donnerstag erlaubt. Nachtschwärmer müssen allerdings bedenken, dass einige Buslinien nach 23 Uhr nicht mehr fahren, die Metrostationen schließen in der Woche gegen Mitternacht.
Das Hotel Porta Fira ist bereits von der Haltestelle Europa/Fira aus erkennbar.
Zum Ausstellungsort (Fira Gran Via, Haltestelle Europa/Fira) kommt man mit dem Zug, achten Sie auf das Zeichen FGC. Teilweise wird die Linie auch als L8 oder blaue Linie bezeichnet, die Fahrtzeit von der Plcaca Espanya beträgt nur etwa sieben Minuten. Der Zug startet an der Station Placa Espanya (dem alten Ausstellungsgelände) das man mit den Linien L1 und L3, auch als grüne und rote Linie bezeichnet, erreicht. Abfahrtzeiten lassen sich über das Web-Angebot der Metro erfragen. Der Linienplan mit allen Bussen steht ebenfalls zum Download bereit. Von der Haltestelle Europa/Fira muss man einen Fußweg von ein paar hundert Metern zum Eingang des Messegeländes einrechnen. Das gegenüber dem Messegelände stehende Hotel Porta Fira ist bereits von der Haltestelle aus sichtbar.
Auto
Barcelona ist wie jede große Stadt mit dem Auto fast nur im Schneckentempo befahrbar. Wer dennoch mit dem eigenen Auto anreist oder vor Ort einen Mietwagen nimmt, muss sich daher auf einige Unannehmlichkeiten gefasst machen. Dazu gehören auch junge Leute, die einem an roten Ampeln die Frontscheibe waschen wollen und dafür einen Obolus verlangen. Die Orientierung im Stadtkern ist hingegen recht einfach, da die Straßen im Zentrum schachbrettartig angelegt sind – bergab geht's immer Richtung Meer.
Taxi
Wie in jeder Metropole herrscht auch in Barcelona zu bestimmten Zeiten ein gewisser Mangel an freien Taxen, unter anderem zum Mobile World Congress. Die Wagen sind im allgemeinen schwarz-gelb, die Bereitschaft zur Mitnahme von Fahrgästen wird durch das Schild "libre" signalisiert. Die Preise liegen unterhalb des deutschen Niveaus, allerdings gibt es je nach Tageszeit und Wochentag unterschiedliche Tarife. Wer hier nicht aufpasst, zahlt unter Umständen tagsüber einen Nachtzuschlag. Gepäckstücke kosten extra.
Shuttle-Busse
Einige Hotels bieten ihren Gästen einen Shuttle-Service zum Messegelände – allerdings nur, wenn sie keine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aufweisen können. Die Touren starten zwischen 7 und 10 Uhr in der Frühe, die Rückfahrt vom Messegelände beginnt gegen 16.30 Uhr.
(ll)

