PuTTY übernimmt die Änderungen aber nicht automatisch im angelegten Profil, sobald Sie auf „Open“ klicken. Wechseln Sie deshalb zunächst zurück auf die Seite Session, um die Tunnelkonfiguration für den nächsten Aufruf zu speichern. Wenn die SSH-Verbindung steht, können Sie auf dem Client-PC zunächst mit dem Befehl
telnet localhost 7777
testen, ob die Verbindung durch den Tunnel funktioniert. Wenn Telnet Verbindung aufnehmen kann und den Inhalt der Eingabeaufforderung löscht, sollte auch Remote-Desktop-Session nichts im Wege stehen: Geben Sie im Windows-Dialog localhost:7777 als Zieladresse ein. In den Optionen des Remote-Desktops kann man auf dem Reiter „Leistung“, die Übertragung auch für eine schmalbandige Verbindung konfigurieren, wenn der Tunnel etwa über ein VPN läuft.
Durch den SSHTunnel hindurch lässt sich der Windows-Server im virtuellen Testnetz via Remote Desktop ansprechen.
Um den Aufbau des Tunnels mit PuTTY zu erleichtern, kann man im Profil unter Connection/Data den Benutzernamen eintragen, mit dem man sich verbinden möchte. Anschließend erstellt man auf dem Desktop eine Verknüpfung und ergänzt in ihren Eigenschaften unter „Ziel“ den Aufruf um den Parameter -load "profilname". Jetzt genügt es, den Link doppelt zu klicken und das Passwort einzugeben, um den Tunnel aufzubauen.
Über den SSH-Tunnel können die Entwickler sogar von ihren Heimarbeitsplätzen aus den virtualisierten Testserver erreichen, wenn sie via VPN mit dem Firmennetz verbunden sind. Mehrere Konfigurationsstände des virtualisierten Servers lassen sich leicht aufbewahren: Es genügt, die VM zu pausieren und ihren Ordner komplett auf ein Sicherungslaufwerk zu kopieren. Und auch der Umzug auf eine andere Hardware ist ein Kinderspiel – der virtuellen Maschine ist es egal, auf welchem Gastgeber-System sie läuft. (kav)
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