1. Januar 2013 18:22

Barbara Clear als einziges, falsches Beispiel (Editiert vom Verfasser am 01.01.13 um 18:25)

Pirat_Logos schrieb am 1. Januar 2013 13:24
> > http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/nachrichten/k%C3%BCnstlerin_verklagte_gema_-_und_verlor
> > Die unglaubliche Vorgeschichte: In den Jahren 2004 bis 2007 erbrachten Barbara 
> > Clears Konzerte der GEMA Einnahmen von über 65 000 Euro. Unter Annahme der von 
> > der GEMA selbst angegebenen Bearbeitungsgebühr von 17 Prozent erwartete sie 
> > eine Ausschüttung von mindestens 27 000 Euro. Erhalten hat sie 5000 Euro.
> Erklär das mal anders als mit Umverteilung!

Mehr als die unsägliche Barbara Clear Posse kommt da nicht. Die ist
so etwas vom Tisch ... bring doch noch mal andere Beispiele, müsste
doch massenhaft welche geben, wenn die GEMA so "Umverteilen" würde
wie du und andere faktenbefreite Leute immer behaupten. Da ihr meint
auf dem völlig ungeeigneten Barbara Clear 'Fall' herumreiten zu
müssen, zeigt nur die Hilflosigkeit. Du hast jetzt eigentlich nur
zwei Möglichkeiten: den Blödsinn einzusehen, den du verbreitest oder
eien imemr grössere Verschwörung von GEMA, Rechtsprechung usw.
anzunehmen. Das scheint hier im Forum belibet zu sein, wie andernorts
der UFO-Glaube, wo bei Präsentation von Sachverhalten die
Verschwörungstheorien auch immer abstruser und umfassender werden. 
Zur Barbara Clear Folgendes (die Berufung wurde später meines Wissens
nach ebenfalls abgelehnt):

"Skandal um den Verteilungsschüssel? 5.000 Euro anstatt 65.000 Euro?
Hier die Fakten zum Fall Barbara Clear:
Barbara Clear war als Veranstalterin ihrer Verpflichtung,
Rechnungsbeträge auszugleichen, nicht nachgekommen. Dadurch sah sich
die GEMA veranlasst, vor dem Amtsgericht Passau Klage über einen
Betrag in Höhe von EUR 2.959,44 zu erheben.
Im Rahmen dieses Verfahrens reichte Frau Clear eine Widerklage gegen
die GEMA ein, mit der sie eine höhere Ausschüttung erreichen wollte.
Diese Widerklage bezog sich auf so genannte Eigenveranstaltungen in
den Jahren 2004 bis 2007 - also Veranstaltungen, bei denen Clear
selbst Veranstalterin war - und wurde damit begründet, dass für diese
ein Betrag in Höhe von EUR 23.600,18 gezahlt worden sei. Dass trotz
mehrmaliger offizieller Richtigstellung weiterhin der Betrag von EUR
65.000,00 durch diverse Kanäle verbreitet wird, ist nur eine der
kuriosen Randerscheinungen dieser Sommerkomödie.
Das Landgericht hat der Klage der GEMA mit Urteil vom 10.06.2009
stattgegeben und die Widerklage von Frau Clear in vollem Umfang
abgewiesen. Frau Clear hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt."

https://www.gema.de/nl/092009/branchennews/veranstalter-vs-gema.html

ebenda:
"Nach dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Verteilungsplan
der GEMA erfolgt grundsätzlich eine so genannte „kollektive
Verrechnung“ der Einnahmen. Hierbei richtet sich die Ausschüt¬tung
für die genutzten Werke nicht danach, welche Erträge aus den
einzelnen Veran¬staltungen für das Werk erzielt wurden, sondern
allein danach, mit welcher Häufigkeit das Werk genutzt wurde.
Im Rahmen der kollektiven Verrechnung kommt das so genannte
Solidarprinzip der GEMA zum Tragen: Die Summe der jährlichen Erträge
aus den Veranstaltungen im U-Bereich wird nach festen Punktwerten,
d.h. nach gleichen Abrechnungssätzen verteilt. Unabhängig vom
jeweiligen Veranstaltungsinkasso erhält jeder Berechtigte damit bei
gleichen Voraussetzungen die gleiche Ausschüttung für eine
Werknutzung. Da die GEMA für größere Veranstaltungen oder bei höheren
Eintrittsgeldern höhere Lizenzen kassiert, werden auf diese Weise
Werkaufführungen in kleineren Veranstaltungen mit niedrigerem Inkasso
unterstützt."

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