31. Mai 2013 11:04

Es geht um Risiko-Management

Alle die glauben, dass damit der Auto-Akku permantent ge- und
entladen wird, irren sich. Das sind Stabilisierungskonzepte, genau
wie das Schwarmstrom-BHKW von Lichtblick.

Bei dem Konzept geht es darum, zufällig auftretende Spitzen (Wind und
Sonne Sonntag Mittag und gleichzeitig fällt ein Großverbraucher aus)
oder Tiefpunkte (kein Wind, keine Sonne zur Peak-Zeit und plötzlicher
Mehrverbrauch) managen zu können. Das kann wochenlang nicht
passieren. Allein das Bereitstellen der Akku-Kapazität ist den
Netzbetreibern einiges wert. Die Reserven sind einfach nötig um
potentiell mögliche Risiken zu minimieren.

Es gibt auch so etwas wie Überlaufbecken, Polder-Flächen u.ä. für
plötzliche Schwankungen im Wasserangebot.

Wenn z.B. ein Netzbetreiber abends um 18:00 eine SMS rund-schickt,
dass im 5min Kapazität gebraucht wird und man zu Hause auf dem Sofa
sitzt und weiß, dass man heute nicht mehr fährt, kann man seinen Akku
für 1-2h freigeben und bekommt dafür eine Risiko-Minimierungs-Prämie.
Der Rest der Nacht reicht dann um morgens denn Akku wieder voll zu
haben.

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