17. Dezember 2012 03:41

Irgendwo muss man ja mal anfangen (Editiert vom Verfasser am 17.12.12 um 03:47)

Ich würde diese Punkte wie folgt geregelt wissen: 

Verwaiste Rechte werden öffentlich ausgeschrieben und wenn niemand
begründete Ansprüche erhebt werden sie allgemeines Kulturgut. 

Die GEMA-Vermutung (Beweislastumkehr) wird ersatzlos gestrichen.
Dummerweise ist dies gerade an Max Stadler, Staatsekretär und MdB
gescheitert. Eine einsame Entscheidung und ein armseliger Auftritt im
Petititonsausschuss. Videomitschnitte kann man im Netz finden.     

Der Status eines wirtschaftlichen (steuerbefreiten, gemeinnützigen)
Vereins wird der GEMA entzogen. Das erhöht die Möglichkeiten der
Kontrolle. 

Einer neuen Verwertungsgesellschaft für Musik muss zwingend
Gegenseitigkeitsverträge mit der GEMA und anderen internationalen
Verwertungsgesellschaften eingeräumt werden. 

Die Kontrolle der GEMA und anderer Verwertungsgesellschaften wird dem
DPMA entzogen und dem Bundesrechnungshof oder anderen neutralen
Institutionen übertragen. 

Den Autoren muss die Möglichkeit gewährt werden bestimmte Werke
(Kompositionen) ganz oder teilweise nicht durch die
Verwertungsgesellschaft verwerten zu müssen. 

Die Kündigungsfristen und -bedingungen der Autoren bei ihrer
Verwertungsgesellschaft müssen auf ein erträgliches Maß gekürzt
werden. Der Wechsel ist zu vereinfachen.

Einrichtungen von Bildung und Erziehung werden von urheberrechtlichen
Abgaben befreit.

Im Bereich der Leistungsschutzrechte sollten digitale
Verwertungsformen auch für alte Verträge generell gewährt werden.    

Anpassungen der Vergütungen für die Nutzer (z.B. Discotheken,
öffentliche Veranstaltungen) sollten erst gewährt werden, wenn eine
ordentliche Instanz darüber entschieden hat. 

Konstruktive Kritik und vor allem Ergänzungen immer gerne! 

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