27. Januar 2013 02:47

Karte oder Stück Holz

Bei einem einfachen Vorgang würde man ja erwarten, dass die
Reporterin erst mal subtil zu verstehen gibt, wo ihre Grenzen sind,
dann unmissverständlich, und dass sie im 3. Eskalationsschritt ihm
entweder eine knallt, oder in die Eier tritt. 

Aber offenbar hat sie ihn immer wieder getroffen und konnte ihrem
Haus nicht sagen "Nicht zu Brüderle!". 

Aber ob sie ihm eine vor versammelter Mannschaft langt, oder einen
solchen Artikel schreibt - das letztere ist ja auch eine ultimative
Form "Nein" zu sagen. Nur, was daran nicht stimmt, ist, dass es jetzt
passiert. Ist ihre Grenze erst dadurch überschritten, dass der Promi
Brüderle jetzt von der Promikategorie B-III zu B-II aufgestiegen ist? 

Von einem Trauma, dass erst nach 12 Monaten soweit bearbeitet ist,
darüber reden zu können kann man wohl kaum reden. 

Noch viel weniger, vorrausgesetzt die erzählte Geschichte stimmt so,
ist die Geschichte natürlich ein Ruhmesblatt für den womöglich
alkoholkranken Brüderle. Nichts spricht dagegen eine Frau anzumachen,
aber man schaut sich doch die Reaktion an, um zu sehen ob es wirkt,
ob es erwünscht ist.

Anzeige

heise online Themen