4. November 2012 02:56

NSU-Morde: Ermittler rasten aus

Die rastern nicht nur die Akten in kleine Stücke sondern sind auch
sonst anscheinend kreativ im Umgang mit der "Wahrheit". Die
Raste...ähm...Schredderaktion wurde ja auch nur zufällig rückdatiert.
Scheiß Praktikanten!

So sind dann plötzlich wichtige Fahnungskameras von zwei Behörden am
entscheidenden Tag nicht besetzt. Und natürlich erfolgt die
Kameraauswertung erst Tage später, als die Gesuchten wieder
abgetaucht sind.

Und von Untergrund kann in der ersten Jahren (nach 4 Morden) keine
Rede sein. Trotz erster Fahnung wegen der vermeintlichen
Bombenattentate am Jenaer Theater, sind die Täter eben nicht
untergeschlüpft. Zumindest haben sie weiterhin Kontakt zu den Eltern
gehabt und munter Fotos mit Urlaubsbekannten geschossen und
verschickt. Warum wurden die Eltern nicht abgehört und observiert?

Bei solchen Infos möchte man lieber nicht wissen, ob die Aussage des
rechten V-Manns Brandt stimmt, er hätte die knapp 100000€ des
Verfassungsschutzes in den Organisationsaufbau gesteckt.
Auch so schafft man sich spannende Arbeit im Amt, es muss halt
weitergehen.

> http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1671062/F21-Doku-Brauner-Terror---Blinder-Staat#/beitrag/video/1671062/F21-Doku-Brauner-Terror---Blinder-Staat

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