24. April 2012 17:39

Nette Schlagzeile, aber die Ernüchterung folgte dann (wie so oft) im Artikel...

Keine Ahnung wie viele Ersuchen es jetzt in Zahlen nach den
Artikel-Updates waren. Aber selbst knapp 3300 dürften als
Armutszeugnis für die Republik und deren Bürger gelten. Aber gut,
letzter mutiert sowieso gerade in irgendetwas anderes und ist
vielleicht schon ein Fall für die Rote Liste, weil vom Aussterben
bedroht.

Was soll aber eigentlich das IFG bewirken wenn es wie ein zahnloser
Tiger vor dem Hinweis auf wirtschaftliches oder politisch Geheimes
kuschen muss? 
Das Bürger schon im Vorfeld den Aufwand scheuen überhaupt einen
Antrag zu stellen kann ich gut verstehen. Ich persönlich wüsste auch
noch nicht einmal was ich wissen wollen würde. Damit reihe ich mich
nahtlos in Schar derer ein denen ich oben das Armutszeugnis
ausstellte. Aber nicht weil ich an den Infos uninteressiert bin,
sondern mich als Bürger frage, warum ich nicht, ähnlich einem
Streifzug durch die Wikipedia, diese Informationen die ich jetzt
beantragen muss einfach so irgendwo im Netz öffentlich einsehen kann?
Das würde meiner Meinung nach die Informationsfreiheit deutlich
stärken. So ist das IFG weder Fisch noch Fleisch...

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