18. Januar 2013 14:19

Re: 325 meter, 75% schwerer als gedacht

Die bisherigen Schätzungen waren, dass er in den Pazifik einschlagen
wird und dort in ca. 3 km Tiefe explodieren wird, was einen riesigen
Tsunami verursachen wird. Zusätzlich wird er eine 3 km hohe
Wasserfontäne in die Luft katapultieren, die anschließend wieder in
das Meer kallabieren wird.

Nach der ersten großen Welle zieht sich auch das verdrängte Wasser
wieder in den entstandenen Hohlraum im Meer zurück und fängt erneut
an hin und her zu schwappen.
Dies Ganze passiert ingesamt 40-50 Mal, sodass auch 40-50 Tsunamis,
in einem Abstand von 40-60 Sekunden, entstehen.

All diese Wellen werden dann irgendwann an den Küsten von Amerika und
Afrika auflaufen. Allerdings werden deren Folgen nicht so verheerend
sein, wie man annehmen möchte.

Die Wellen werden nämlich nur maximal einen halben km ins
Landesinnere eindringen. Dadurch das es nämlich nicht nur eine große
Welle ist, sondern mehrere Wellen wird das Wasser, das ins
Landesinnere getrieben wurde, auch immer von den folgenden Wellen
wieder herausgezogen und wieder hineingespült.

Das Wasser wird nur für 20-30 Sekunden hineingespült um dann für
20-30 Sekunden mit all dem Gerümpel und Schrott wieder herausgesogen
zu werden.
Anschließend wird der ganze Mist für 20-30 Sekunden wieder angespült
und wieder herausgesogen.
Das Ganze wiederholt sich wie gesagt 40-50 Mal und an den Küsten wird
so gut wie kein Stein mehr auf dem anderen stehen.

Dies alles waren die Prognosen für Apophis noch bevor man sein neues
Gewicht ermittelt hatte.
Die Folgen durch einen 75% schwereren Asteroiden dürften natürlich um
einiges heftiger ausfallen.

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