22. Dezember 2012 16:03

Re: Abkopplung von Android ist doch bereits erfolgt

darkwin schrieb am 22. Dezember 2012 15:44

> Das nächste Handy oder Tab wird sicher ein Nexus Gerät sein, dort
> habe ich wenigstens die Chance aktuelle Updates zu bekommen.

Dafür hält Google dort den internen Speicher extra knapp, um seine
Webservices zu pushen. Statt 50€ mehr für 32GB statt 16GB Speicher zu
verlangen, und (beim Nexus 4) keine besser ausgestatteten Modelle
anzubieten, könnte man auch Modelle mit 128GB Speicher anbieten.

Oder man lässt dem Kunden die Wahl, und bietet einen microSD-Slot an.
Auch wenn Google das behauptet - mit "zu kompliziert" hat das nichts
zu tun.
Aber wenn man seine gesamte Sammlung an Musik oder Ebooks auf den
Geräten parken könnte - wieso sollte man sie bei Google kaufen
wollen?
Hier in DE existiert auch nicht überall eine drahtlose Anbindung ohne
unbegrenztes Volumen, aber dieses Detail ist für den US-Markt auch
egal.

Dass Google für alles außer kostenlosen Apps auf die Eingabe von
Kreditkartendaten besteht, fällt in dasselbe Vertriebskonzept. Ohne
Kreditkarte (was anderes bietet Google ja nicht an...) kann man nicht
einfach mal "on the fly" etwas im Google Playstore kaufen - und
Google verdient weniger Geld.

Selbst Google hat den Support für das Nexus S inzwischen eingestellt.
Cyanogenmod ist auch dafür jetzt die einzige Quelle. Google bietet
ca. 24 Monate Support für die neuste Android-Version, Samsung ca. 10
Monate (Galaxy S). Unter Umständen bietet Samsung aber Updates für
nicht mehr aktuelle Versionen (2.3.6 für Galaxy S).
Und: Samsung veröffentlich inzwischen die Sourcecodes für viele
Modelle.
Damit ist es für Cyanogenmod bei Samsung auch nicht schwieriger als
bei Google.

Ich werde mir nur Modelle kaufen, die von Cyanogenmod oder AOKP
unterstützt werden. Auch die Unterstützung von Google ist zu
beschränkt, und deren Nexus-Modelle haben bestenfalls das Minimum des
für mich sinnvollen Speichers.

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