1. Januar 2013 20:54

Re: "Auch ein wenig heiße Salpetersäure ..."

Joachim Durchholz schrieb am 1. Januar 2013 19:39

> Vitali Tschernobyl schrieb am 1. Januar 2013 15:45

> > Ein "interessierter Laie" wird kaum die Möglichkeiten haben, die
> > nötigen Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen.

> Es werden ja keine großen Mengen benötigt, das reduziert das Problem
> schon mal deutlich.

> > Unter uns gesagt wäre es
> > schon ziemlich dumm, daheim Salpetersäure zu erhitzen, um dann einen
> > Chip einzutauchen.

> Ich würde das Zeug wohl kalt in eine Pipette saugen und die dann
> erwärmen.
> Mehr als einen Tropfen auf einmal braucht man ja eh nicht, wenn man
> was auf einem Chip wegätzen will.

OK, ich hatte es so verstanden, dass die Säure zum Entfernen der
Ummantelung verwendet wird. Wenn es tatsächlich nur um bereits
freigelegte Strukturen auf den Chipoberfläche geht, gebe ich Dir
recht.

> Wenn man seiner Lunge was Gutes tun will, sorgt man noch dafür, dass
> der Luftstrom etwaige Dämpfe von einem wegführt. Ich weiß jetzt
> nicht, ob das wirklich nötig ist, das hängt dann davon ab, wie
> dramatisch die Gefahren tatsächlich sind, und soo tief bin ich nun
> auch wieder nicht drin.

Nitrose Gase sich schon recht gefährlich, wenn sie eingeatmet werden.
Deshalb sollte man nicht ohne Abzug arbeiten, wenn sie entstehen
können. Hinzu kommt, dass Spritzer von Salpetersäure auf der Haut
auch ziemlich unangenehm sind.

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