21. Dezember 2012 19:49

Re: Bei telefonischen Umfagen

humpahumpa schrieb am 21. Dezember 2012 16:04
> cassiel schrieb am 21. Dezember 2012 13:04
> > haben die Befragten ja auch so unwahrscheinlich viel Zeit sich eine
> > fundierte Meinung zu bilden, pro und contra zu hören und die
> Aua aua.

Phantomschmerzen?

> Hier geht es darum, was die Leute "meinen". Man moechte die Meinung
> ja nicht aendern oder so, sondern nur abfragen. Dazu macht man eben
> einen Umfrage!

Entsprechend sinnbefreit sind Dummfragen.

> Auch bei einer Wahl geht das so. Du musst auf dem Stimmzettel nicht
> begruenden warum du FPD waehlst noch nachweisen, dass du da irgendwie
> drueber nachgedacht hast.

Nachweisen musst du das auch bei einem Volksentscheid nicht, aber du
hast durch ausreichend Zeit die _Möglichkeit_ gehabt darüber
nachzudenken. Es zwingt dich auch niemand abzustimmen, aber du hast
die _Möglichkeit_ dazu. Demokratie ist wird in weiten Teilen vom
Prinzip der _Möglichkeit_ bestimmt.

> > Argumente von Gegnern und Befürwortern abzuwägen ... da kann ich auch
> > am Stammtisch eine Umfrage machen.
> Am Stammtisch ist die Stichprobe nicht gut, und die Befragten
> beinflussen sich gegenseitig.

Das Ergebnis ist allerdings ähnlich politisch relevant wie das einer
Umfrage.

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