27. November 2012 16:18

Re: Computerbetrug nach §263a StGB

Johann Grabner schrieb am 27. November 2012 16:08

> Tatbestandsmerkmal erfüllt. Das in der "Absicht, sich oder einem
> Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen" (sich
> die Ware günstiger zu beschaffen als der Händler vorgesehen hat),
> sollte als subjektive Tatseite zusammen den Tatbestand des §263a StGB
> erfüllt haben. Andere Meinungen?

Ja, hier...

Wenn Dir jemand sagt, "Hey, OTTO verschenkt zu Weihnachten kostenlose
Gutscheine, hier der Code" und Du verwendest diesen darauf hin, hast
Du eben nicht die Absicht, dir einen rechtswidrigen Vermögensvorteil
zu verschaffen...

Wenn Dir aber jemand sagt, "Pssst, OTTO hat einen Fehler in seinem
Bestellsystem, Du kannst den Gutschein entgegen dem Willen von OTTO
beliebig oft verwenden und Dir somit viel Geld sparen" sieht die Welt
anders aus...


Anzeige

heise online Themen