14. Dezember 2012 06:51

Re: Das hat nichts mit Gewohnheit zu tun...

MentalFloss schrieb am 13. Dezember 2012 16:56

> "Der Hobbit" wäre in einem Film und ohne zusätzliches Material
> praktisch unverfilmbar. Jeder, der das Buch mal wirklich gelesen hat
> (und sich auch noch an die Handlung erinnert), wird das verstehen.
> Die einzige Alternative wäre, 80% der Handlung wegzuschneiden und so
> zu tun als wäre ein Fußmarsch von >1000 km durch Mittelerde eine
> recht ereignislose Geschichte.

Der Hobbit ist bei mir zugegebenermaßen etwas länger her, aber vom
Auenland bis Carrock (habe den Film noch nicht gesehen, aber nach der
Erzählung eines Arbeitskollegen müßte er dort aufhören) drei Stunden
Film zu brauchen, ist schon ziemlich übertrieben. Eigentlich sind
sich mehrere Reviews einige, daß in den ersten zwei Stunden relativ
wenig passiert.
Ob beispielsweise Radagast nötig gewesen ist, werde ich selber
entscheiden müssen, wenn ich den Film sehe. Ich jedenfalls hatte bei
Fellowship kein Problem damit, daß Tom Bombadil gestrichen wurde.
Eigentlich ein Wunder, daß der hier nicht auch noch eingebaut wurde,
um diejenigen zufrieden zu stellen, die sich damals über sein Fehlen
beschwert haben.

Apropos Fußmarsch:
Hier hat auch Tolkien etwas geschludert, wie jeder weiß, der den
Historischen Atlas von Mittelerde kennt. Ich weiß momentan die
korrekten Zahlen nicht, aber wenn ich mich nicht irre, waren die
Hobbits im Herrn der Ringe zu Fuß über die gleiche Distanz und auf
unwegsamerem Gelände (da sie die Straße gemieden haben, um den Nazgul
zu entgehen) etwa doppelt so schnell wie die Zwerge auf Ponys.

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