29. Dezember 2012 13:58

Re: Das liest sich für mich ziemlich naiv!

jilse schrieb am 29. Dezember 2012 12:59

> Yottabyte schrieb am 29. Dezember 2012 11:47
> > Das Verbreiten von Raubkopien als eine Förderung der Demokratie zu
> > bezeichnen, halte ich für abwegig. Nach Auschwitz ist man nicht
> > gekommen, weil man gegen das Urheberrecht verstoßen hat.

> Es geht m weit mehr als Verbreitung oder nicht Verbreitung
> von "Raubkopien". Wenn du das nicht begreifst, nist du ent-
> weder furchtbar kurzsichtig oder du hast von der Technik
> keine Ahnung (oder beides).

Stimmt, es geht nicht nur um die Verbreitung von Raubkopiene, sondern
auch um das Verbreiten von Werken, für die man das Urheberrecht nicht
hat.

Die Argumente kommen mir hier so schwachsinnig vor, wie die
Behauptung der NRA, dass mit liberaleren Waffengesetzen das 3. Reich
nicht entstanden wäre.

Wenn einer hier den Anti-Störerhafter-Rambo spielen will - bitte
sehr. Er muss dann aber auch mit den Konsequenzen rechnen. Er kann
von mir aus auch noch dann darüber klagen, wie schlecht die Welt ist.
Dass heisst dann aber, dass er nicht so recht verstanden hat, was er
tut.


> Falsch. Es ist die einzige Moeglichkeit, jemanden zur Verantwortung
> zu ziehen, wenn der Taeter nicht ermittelbar ist.

Das Verfahren gilt auch im Straßenverkehr. Wenn einer geblitzt wird
und sagt, dass jemand anderes gefahren ist, bekommt man trotzdem die
Buße und ggf. Punkte aufgedrückt. Es sei denn, man sagt, wer wirklich
gefahren ist.
Da regt sich seltsamer keiner darüber auf. 

Es geht hier nur um das Verbreiten von Raubkopien. Der Name der
Piraten-Parteien geht hierrauf zurück.


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