3. Dezember 2012 13:20

Re: Die Frage ist welche Rolle die Architektur in 30 Jahren überhaupt noch spiel

Ich denke das Problem war das Intel Motto "alles muss die CPU
machen". Das war schon damals bei den Handhelds mit Software Modem
oder Software Soundkarte ein Witz. Dann hat Intel x64 verschlafen, da
hätte AMD vielleicht ein eigenes Unternehmen gründen sollen um x64
nicht im Zuge eines Cross-Patentabkommens für Lau an Intel geben zu
müssen. Tja wie immer verstehen die besten Techniker nichts von
Marktwirtschaft - sonst gäbe es wohl DEC heute noch.

Dass eine Wollmilchsau die zwar alles aber doch nichts so richtig gut
kann einem Gerät für ein paar Dollar mit Spezialchips und
Zusatzfunktionen hinterher schauen muss ist schon eine Schlappe. Es
ist aber auch eine logische Entwicklung, Standgeräte verschwinden
immer mehr und man nutzt seine Informationen mobil. Mit Intel/AMD ist
hier kein Blumentopf zu gewinnen, Netbooks sind Ladenhüter seitdem es
leistungsfähige Smartphones nebst APPS und Tablets gibt.

Und wer möchte schon Windows (< 8.0) mit Maus unterwegs bedienen?
Umgekehrt floppt Windows 8 auf jedem herkömmlichen Gerät was die
User-Experience angeht. Man braucht schlichtweg einen Touchscreen
oder Gestensteuerungs-Pad. Das was man heute kaufen kann ist eine
alte Kamelle aufgehübscht für Windows 8 ohne jedoch deren
Besonderheit zu unterstützen.


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