10. November 2012 18:44

Re: Endlich ...


> Wer schonmal einen x86-Prozi direkt auf Kernelebene programmiert hat
> weiß wie kaputt und veraltet die Architektur an manchen Stellen ist.
> Der IBM-PC Standard bringt das ganze dann noch eine Spur weiter -.-
> Befehl an den Tastaturcontroller senden um mehr als 1MB RAM verwenden
> zu können? Damals vielleicht sinnvoll um einen extra Chip zu sparen,
> aber hätte man das nicht in den Prozi einbauen können?
> GPT/Segmetnierung obwohl quasi jedes OS ein FlatMemory-Modell nutzt?
> Muss initialisiert werden um in den 32Bit Modus zu kommen -.-
> etc. pp.

So veraltet wiederum auch nicht. Windows ME wurde bis 2006 offiziell
von Microsoft mit Sicherheitsupdates unterstützt. Rechnet man den
Leuten noch eine gewisse Schonfrist zu, dann ist die 16/32-Bit
Architektur gerade mal ein paar Jahre obsolet.

Aber warum hätte Intel das Design ändern sollen? Um einigen Newbies,
die BIOS oder OS-Kernel entwickeln wollen, den Gang zur Bibliothek zu
sparen? Ist ja alles hinreichend und tausendfach dokumentiert. Für
jeden verständlich auch bei Dr. Dobbs oder im Windows Developer's
Journal. Über die Bemühungen von Microsoft den 80286 in den protected
mode für OS/2 umzuschalten gab es sogar mal ein Buch.

Alpha, Mips, Power oder Sparc, Prozessoren für die Windows NT als
Prozessor unabhängige Plattform mal entwickelt wurde, sind ja wohl
nicht so der Kracher.

Und ARM64, auch ganz nett wenn ich mal eine LED über WLAN einschalten
will.

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