3. Dezember 2012 02:48

Re: Es geht nicht um mögliche Reparaturen, sondern Flexibilität...

Wolfgang Draxinger schrieb am 30. November 2012 15:12

> Angenommen es gäbe 5 CPUs und 20 verschiedene Mainboards, dann müsste
> man die Mainboards in 5x20 = 100 verschiedenen Varianten anbieten,
> was niemand machen wird.

1.) habe ich nicht gesagt, dass *ALLE* Mainboards aufgelötete CPUs
haben sollten. Allerdings die All-Inclusive-Pakete, die von Hardware
Unerfahrenen irgendwo gekauft und nie umkonfiguriert werden, sind ein
sehr guter Adressat für fest verlötete Komponenten.

2.) 100 verschiedene Varianten? Na, dann logge dich mal bei Ingram
oder Actebis ein und staune, dass es mehrere 100 Configs alleine nur
von den "grossen" am Markt gibt. Pro Hersteller zusätzlich drei
"VW-Golf Standard-Boards mit fester CPU" (Geschmacksrichtung Diesel,
Standard, GTi) machen da das Kraut nicht fett.

> Der Vorteil eines CPU-Sockels auf Mainboards besteht darin, dass man
> sich im Baukastenprinzip exakt das System zusammenstellen kann, das
> man für einen bestimmten Anwendungszweck benötigt.

Und? Das kannst Du und ich und andere Kundige, die allermeisten
PC-Kunden haben aber herzlich wenig eigenes Know How. Die profitieren
ehr von der gesenkten Fehlerträchtigkeit (wegfallende
Kontaktprobleme), und günstigeren Produktionskosten. Für die langt
die Klassifizierung "Schreibmaschine", "Office PowerUser und Surfen",
sowie "3D-Baller-Grafik-Monster".

Und: für Aufrüstungen ist fast immer mehr RAM (eBay: fast geschenkt)
und SSD statt HDD (schon deutlich teurer) wesentlich besser, als für
einen grotten alten Sockel eine schnellere CPU aufzutreiben.

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