4. Februar 2013 16:19

Re: Höppner Beitrag offenbart Verlegerschwächen

pmuc schrieb am 4. Februar 2013 15:51

> Mein Eindruck ist, dass die Verleger lieber ein veraltetes
> Geschäftsmodell auf Teufel komm' raus schützen wollen, anstatt sich
> um eine echte Perspektive zu bemühen.

Es gibt kein anderes Geschäftsmodell. In den USA macht eine Zeitung
pro Woche zu, dass seit Jahren. Die Alternative sind Fusionen
oder/und Schließungen wie der Frankfurter Rundschau.

Für Spezialnachrichten funktioniert die PayWall, für alle anderen
nicht.

Deswegen würde auch ein eigener "NewsDienst.de" als Konkurrenz
zu Google News nicht funktionieren, weil dort die selben Probleme
mit Adblockern etc. laufen. Google Querfinanziert, das können sie
nicht.

Somit ist es klar, dass hier die "einzige Innovation" ist die 
Leute "zum Zahlen" zu zwingen die vielleicht die Links dringender
brauchen als sie.

Wenn sie Google nicht zum zahlen kriegen, war es das. Es gibt
nichts anderes - das ist eben DER Punkt mit Texteschreiben
im Netz. Sollten dies zufällig News sein haben sie praktisch
keinerlei direkten Wert.


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