29. November 2012 03:05

Re: Ich gehe jede Wette ein

Blinder_Seher schrieb am 28. November 2012 16:58

> Dranix schrieb am 28. November 2012 16:56

> > Es gibt einen Unterschied zwischen Verlagsseite im Index und den
> > gesamten Inhalt der Seite abgreifen.

> Dann hätte ich bitte ein Beispiel, wo der gesamte Inhalt einer Seite
> abgegriffen wird.

Hm, ist das denn wirklich so?
Der Inhalt einer Seite egal welche, nehmen wir mal diesen Artikel von
Heise, unter dem wir hier Posten, 

Gibt man bei google folgendes ein: 

> "Wen das neue Verbotsrecht betreffen solle, "

das ist ein Satzanfang aus dem heise Artikel vom 4 Absatz.
Man findet nur einen einzigen Eintrag bei google.
Suche man nach: 

> "Die Verlegerverbände BDZV und VDZ haben die"

das ist ein Satzanfang aus dem 7 Absatz des Artikels.
Dann findet man den gleichen Artikel als einzigen Eintrag bei google.

Das bedeutet, und nun komme ich zu Deiner Aussage, "wo der gesamte
Inhalt einer Seite _abgegriffen_ wird", um diesen Sucheintrag finden
zu können, musste der ganze Text _abgegriffen_ werden. Sucht man
nämlich, statt nach 

"Die Verlegerverbände BDZV und VDZ haben die" 

nur nach: 

Verlegerverbände BDZV VDZ

dann ist kein eindeutiger Treffer möglich und der heise Artikel
verschwindet im Niemandsland der Trefferliste.

Ich befürchte, das du da zwei Dinge verwechselst, abgreifen wird
google schon die ganze Seite, angezeigt werden allerdings die Teile
die man in der Suche eingegebenen hat.

Hinzu kommt, dass google auch nach relevanz anzeigt, für die o.g.
Ergebnisse gibt es noch einen weiteren Treffer von diesem Artikel:

> http://bartsch-elektro.de/?p=2850

Und nun wird es vielleicht kompliziert, da werden komplette Artikel
kopiert und google nimmt beide in ihren Suchindex auf und verdient
damit Geld, im Zweifel aber geht der geneigte Leser nicht bei heise
vorbei, sondern folgt dem anderen Link den google anzeigt, und geht
auf die oben genannte Seite von bartsch-elektro.

Unter diesen Umständen kann man jeden Verlag verstehe, der eigentlich
einen eigenen Artikel schreibt und google ihn nicht zweifelsfrei
indexiert, der geneigte Leser hat also die Qual der Wahl hat, wo er
den gleichen Artikel nun liest, google interessiert das folglich
nicht, sie haben ihr Geld fertig, und das darf so nicht sein, denn
hier verdient google mit dem kompletten Text ohne auch nur einen cent
an heise zu bezahlen, verlinkt ihn aber nicht eindeutig zu heise.
Sicherlich kann google nix dafür, dass da einer den Artikel 1 zu 1
nochmal ins Netz stellt, aber einleuchten tut es mir nicht, warum
google nicht dafür bezahlen soll, dass mit den Texten anderer Geld
verdienen und und heise gegebenenfalls nichts davon hat, weil ein
anderer den Artikel kopiert hat.

Ist irgendwie nicht so einfach das ganze, es ist auch nicht damit
geholfen, dass google indexiert und die Verlage sollen froh sein, wie
das oben genannte Beispiel zeigt, können sie eben nicht froh sein,
weil ggf. einzig google mit dem Artikel etwas verdient.

melogyma


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