21. Dezember 2012 02:15

Re: Jetzt wird klar warum die Banken vor 2 Jahren ..

hhs schrieb am 20. Dezember 2012 16:13

> Bisher hatten sie 3.68 oder so dem Empfänger der Lastschrift

Einem Bekannten berechnet die Commerzbank 5,11 pro Rücklastschrift,
nicht nur 3,68. Wenn von seinen 700 Lastschriften nur 20 nicht
eingelöst werden, sind das schon über 100,- Euro Kosten.

> war glaube ich der Anlass das ein höheres Gericht die Gebühr (imho
> 16€) auf unter 10€ (imho) deckelte. Exakte Zahlen kenne

Leider gibt es (noch) keine generelle Deckelung für Rücklastschrift-
Abzocke. Im Zweifel muß man gegen überhöhte Kosten selbst klagen.
Das Gleiche gilt für Mahnungen. Auch hier gibt es keinen verbindlich
festgelegten Höchstbetrag.
Du meinst wahrscheinlich den Fall, wo ein Billigflieger 50,- Euro für
eine Rücklastschrift berechnet hat. Das war eben besonders dreist und
der Scheißladen ist damit glücklicherweise auf die Nase gefallen.
> ***** http://www.peter-kehl.de/ratgeber/verzugskosten

> Bei jüngsten Gesetzesänderungen wurde aber Banken wieder erlaubt,
> auch dem Endkunden eine Gebühr für geplatzte Lastschriften zu
> berechnen.

Stimmt. Gilt aber jetzt noch nicht. Und es gilt auch nur für
SEPA-Lastschriften, nicht für das, was heute in D so üblich ist.
> ***** http://zahlungsverkehrsfragen.de/neue_agb_2012.html

> Du kannst die auch ein gebührenfreies Konto bei der Sparda-Bank
> anlegen. Falls du die Einkommenskriterien nicht erfüllst mußt du nur
> mit 50€ Einlage, die aber sehr gut verzinst werden, Genosse werden.

Danke, mit dem "Genosse werden" wußte ich noch nicht.
Allerdings hat die Sparda gerade in 11/2012 eine Service-
verschlechterung durchgeführt.
Bareinzahlungen sind nur noch bei der eigenen Sparda möglich.
Also kann man bei der Sparda-Bremen nicht auf ein Konto bei der
Sparda-Hamburg einzahlen.
Auch Bareinzahlungen zugunsten Konten bei fremden Instituten sind bei
Sparda nicht (mehr) möglich. Ich kenne Leute, die brauchen das, für
die ist die Sparda jetzt gestorben.

Die Telefonfirmen halten sich sowieso nicht an Gesetze.
Es gibt den § 45k TKG, wonach eine Sperrung des Anschlusses erst bei
mehr als 75,- Euro zulässig ist.
1&1 und Vodafone ignorieren das und sperren auch schon bei Beträgen
von unter 20 Euro.

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