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26. Januar 2013 23:08

Re: Keine Patente - Kein H.265 (Editiert vom Verfasser am 26.01.13 um 23:18)

Djaxa schrieb am 26. Januar 2013 22:40

> So ein Quatsch. Die meisten Hight-Rech-Grundlagen werden an
> Universitäten und öffentlich geförderten Instituten geschaffen. Auch
> die MPEG-Familie gehört bekannter Maßen dazu... Und eben aus dieser
> universitären Forschung stammt Vorbis und damit beruht es
> zwangsläufig auf den selben Grundlagen, wie die kommerziellen Brüder.
> Rat mal, warum noch keiner geklagt hat?

Oh my goodness...

Abgesehen davon, daß das was Du da oben schreibst mal hochgradig
irreführend ist, bzw. sehr häufig mit Beteiligung der
Privatwirtschaft vonstatten geht...

Das was Du irgendwie öffentlich geförderte und universitäre Forschung
nennst ist keineswegs frei, sondern genauso durch Patente geschützt,
Du Spezialist.

Es ist dann halt so, daß die Forschungsinstitute oder die
Universitäten und deren Kooperationspartner davon direkt durch 
die Lizenzeinnahmen finanziell profitieren.

Zum Thema klagen:
Das passiert üblicherweise nicht, weil es nix bringt (es sich nicht
lohnt) hinter einem Hobby-Entwickler herzulaufen, solange kein
populäres komerzielles Produkt aus zweifalhafter Herkunft entsteht. 
Unter anderem "das" ist ein Grund weswegen sich keine halbwegs
seriöse Firma an die Kommerzialisierung dieser sogenannten "freien"
Technologien heranwagt.


> Tja, das Blöde daran ist, dass die teure Grundlagenforschung oft der
> Steuerzahler löhnen darf und die anschließende Überführung in die
> Produktion sowie die Profite der kommerziellen Unternehmen auch
> nochmal, da die Lizenzkosten - wofür auch immer - der Kunde auch
> wieder bezahlt. Ist halt der Trend heut: Verlustreiche Sachen werden
> vergesellschaftet, Gewinne privatisiert.

das ist... oh mann.. (...)


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