6. November 2012 01:59

Re: Was ist eigentlich so schwierig daran, ...

_uli_ schrieb am 6. November 2012 00:46

> > > Ich finde es schön, dass es in diesem Land Institutionen gibt, die
> > > darauf achten, dass Künstler für ihre Arbeit auch entlohnt werden.
> > 
> > Das tun sie gar nicht, jedenfalls nicht in dem Bereich, wo die
> > Gebührenerhöhung die Veranstaltungen gefärdet.

> Wieso findet irgendjemand es richtig, dass man dessen Musik einfach
> nehmen darf, öffentlich spielen darf und dafür Geld verlangen darf,
> ohne sich schlau zu machen, dass der Künstler dem auch zugestimmt
> hat?

Thema leider verfehlt.

Der Punkt ist *nicht*, dass die Künstler die entlohnt werden wollen,
nicht entlohnt werden sollen; *sondern*, dass Künstler die auf eine
derartige Entlohnung verzichtet haben, keinerlei Grundlage für das
Geschäftsmodell der GEMA darstellen können.

D.h. eine Analogie zur GEMA-Vermutung findet sich in einer fiktiven
Microsoft-Vermutung, bei der jeder Verwender von IT-Komponenten
regelmäßig
a) Vorab erstmal für die vermutete Verwendung von Microsoft-Software
Lizenzgebühren zahlen muss
b) im Falle einer Rückforderung ebenso regelmäßig und dezidiert
nachweisen muss, dass eben nicht Microsoft-Software verwandt wurde.
c) Irrtümer die der Verwaltungsgesellschaft bei den Rückforderungen
unterlaufen, auf Kosten der Geschädigten gerichtlich korrigiert
werden müssen.

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