29. Januar 2013 13:49

Re: Was ist so schwer daran, Abmahnungen bei 100 Euro zu hardcappen?

Pir schrieb am 29. Januar 2013 11:25

> Es geht bei dem Instrument doch darum, Gerichte zu entlasten und den
> Abgemahnten dazu zu bewegen zu sagen -- wird nicht wieder geschehen.
> Die Höhe der Abmahnung ist dabei doch nicht wichtig. 

Es gibt andere Modelle, etwa wo der Abmahner dem ISP einen 
Brief schickt und zwischen 20-50€ haben will (für egal wie
viele "Vergehen" oder "Dateien"). Der ISP gibt das ungelesen 
weiter an den Auskunftsinhaber. Das kostet dem Abmahner 5€
pro Brief.

Der bezahlt die Summe ODER lässt es auf ein Verfahren
ankommen. In diesem Falle reicht der ISP die Adresse
an den Abmahner weiter.

Jetzt ist wichtig: die ersten zwei Meldungen von Abmahnern
sind KOSTENLOS. Die dritte kostet 10€ an den ISP.

Somit kriegt man einen vor den Bug und kann sich entscheiden 
ob das weiterläuft. Am Ende des Jahres stehen die Zähler 
wieder auf 0. Und gut ist.

Hat jetzt jemand ein paar "dubiose" Dateien runtergeladen oder
der Sohn hat da mal wieder nicht zugehört - das mag mit eben
50€ abhandeln.

Sowas würde dann, weil keine Gerichte im Spiel sind, direkt zwischen
ISP und Abmahner laufen. Anwälte sind auch nicht notwendig und somit
ist AUCH ihre komische überteuerte Kostenordnung aus dem Spiel.

Und bei drei Briefen pro Jahr sollte das ""ausversehen"" das WLAN
offen gelassen zu haben Argument drin sein.

Bei den notorischen Spassvögeln kostet das natürlich ein wenig.
Aber vielleicht können die sich es auch leisten und es gefällt
ihnen einfach. Man sollte Leute auch machen äh zahlen lassen :)


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