29. November 2012 03:10

Re: Was will BLÖD und Konsorten denn?

designverbrecher schrieb am 29. November 2012 02:28

> "Deshalb müssen wir gegensteuern und unsere Kostenstruktur so
> gestalten, dass wir weiterhin in der Lage sind, auch bei rückläufigen
> Umsätzen ein Ergebnis zu erzielen..." (Ove Saffe - Geschäftsführer
> Spiegel Gruppe)

Oops! Ich mag - wie unten angedeutet - Printmedien! Und kaufe auch
regelmäßig Presse-Erzeugnisse! Zugegeben, nicht BLÖD. Das nicht. Aber
ohne die "Vorschau" im Internet, die mich auf "Muß ich weiterlesen!"
schaltet, täte ichs nicht. Ich kann mir einen Überblick verschaffen,
was ich alles lesen kann, und ich bin ja nun doch nicht so oft bei
meinem Zahnarzt, das ich dort alles lesen könnte. Die Zeitungen dort
sind brand-aktuell, aber meine Zähne nicht schlecht genug... :-)

Tja, also Kaufen, was lesenswert ist. "Katze im Sack" ist nicht - da
bin ich inzwischen Vorschauen gewohnt - und so werde ich wohl auf
gedruckte Presse verzichten, sollten sich die Verleger durchsetzen
und Suchmaschinen-Anbieter adäquat reagieren... Ernsthaft: Wenn Du an
der Straße stehst, um Kunden zu "Deiner" Tankstelle zu schicken, wer
bezahlt Dich? Die Kunden? Oder die Tankstelle? Warum sollte eine
Suchmaschine dafür bezahlen, das sie potentielle Kunden zu einem
Verlag weiterleitet? Eigentlich müsste der Suchmaschinenbetreiber
dafür bezahlt _werden_!!!

Ich frage mich wirklich, was dieser Verleger-Vorstoß bringen soll.
Zur Information der Bürger trägt es jedenfalls nicht bei, könnte das
der gewünschte Effekt sein? 

>SNIP - War eh nur ein freundliches "Ciao"

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